Fußgänger müssen wegen auf dem Gehweg parkenden Autos in Rexingen immer wieder auf die Straße ausweichen. Foto: Wagner

Brennpunkte aus vergangener Verkehrsschau kommen im Ortschaftsrat Rexingen auf.

Horb-Rexingen - In der öffentlichen Sitzung des Ortschaftrat in Rexingen gab Ortsvorsteherin Birgit Sayer den Bericht aus der letzten Verkehrsschau bekannt, die am 1. Juli diesen Jahres stattfand.

Demnach steigen die Verkehrszahlen im Bereich der K 4779 durch Rexingen, sodass auch wieder über das Anlegen eines Fußgängerüberwegs im Bereich "Hungerberg" beraten wurde. Die Prüfung habe ergeben, dass es nur eine mögliche Stelle für den Fußgängerüberweg gebe, sodass Bewohner im "Augstbaum" und "Hungerberg" dort die stark befahrene Straße queren können.

Fußgänger müssen Autos auf Bürgersteig ausweichen

Die Verkehrszählungen im April 2018 und März 2019 ergaben zwischen 7 Uhr und 18 Uhr Höchstwerte von rund 330 Autos pro Stunde. "Es sind heute nicht weniger", konstatierte Sayer. Nun werde die Straßenbauverwaltung noch einmal die Situation prüfen und daraus einen Entwurfsplan erstellen. Sayer dämpfte jedoch die Erwartungen: "Die Maßnahmen am Gehweg wird die Stadt bezahlen, den Rest des Fußgängerüberwegs bezahlt der Kreis. Es ist zwar gut, dass die Notwendigkeit eines Fußgängerüberwegs erkannt worden und machbar ist, dennoch wird es einige Zeit dauern, bis die Maßnahmen umgesetzt werden können." Sayer rechnet damit, dass die Kosten für den Landkreis um 30.000 Euro liegen werden.

Eine störende Situation stellt das Parken von Fahrzeugen in der Ortsmitte ab Zebrastreifen bis zur ehemaligen Synagoge dar. "Hier müssen die Fußgänger wegen den auf dem Bürgersteig parkenden Autos nicht selten auf die K 4779 ausweichen", stellte Sayer fest. Parkende Fahrzeuge würden auch oft auf dem Gehweg gegenüber abgestellt. Die Verkehrsschau habe erklärt, dass mehrere Maßnahmen ergriffen werden können. So kann ein Gehweg angezeichnet werden auf der öffentlichen Fläche vor dem ehemaligen Café Göttler. Gegenüber könne ein Bereich mit Halteverboten versehen werden, um Lücken zum Einscheren freizuhalten.

Sayer gab bekannt, dass sie immer wieder mit Bewohnern über die Situation gesprochen habe und am 18. September diesen Jahres bezüglich der Parksituation eine Eigentümerbesprechung in der Johanniterhalle abgehalten habe. Die Ergebnisse der Befragung, wie viele Autos die Mieter und Eigentümer besitzen und wo sie parken, seien äußerst interessant. Auch viele langjährige Bewohner würden sich seit geraumer Zeit über die Situation ärgern. Jetzt werden mit Abstimmung der Behörden Parkflächen sowie Haltverbotszonen ausgewiesen.