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Horb a. N. Online-Angebot für Mitglieder wird gut angenommen

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Horb. Es war eine historische Hauptversammlung, zu der die Narrenzunft Horb am Freitag in die sehr gut besuchte und an die Corona-Richtlinien bestens angepassten Hohenberghalle eingeladen hatte.

80 Mitglieder nutzen die Live-Übertragung im Internet

Dank der IT-Spezialisten in ihren eigenen Reihen und unterstützt von Stefan Lachenmaier wurde erstmals in der fast 100-jährigen Geschichte der Narrenzunft (NZ) Horb eine Mitgliederversammlung live im Internet gestreamt. Stefan Fox zählte am Ende über 80 Horber Fasnetfreunde, die dieses Angebot angenommen hatten.

Christoph Baiker berichtet als erster vom Führungsquartett – und das umfassend mit Zahlen und Fakten. Die NZ Horb habe in den zurückliegenden Monaten den Einstieg in Online-Sitzungen mit Bravour gemeistert, es gebe inzwischen aber wieder "Präsenzsitzungen". Er ging detailliert auf die Fasnet 2019 mit dem Grafenpaar Manuela und Christoph Straub ein, sprach mit Blick auf die Fasnet 2020 unter anderem vom großen Ringtreffen in Weitingen mit dem Grafenpaaar Sina David und Nico Berger. Trotz der im beginnenden 2020 bereits heraufziehenden Corona-Pandemie kam die NZ Horb noch auf über zwölf eigene Veranstaltungen.

Anschließend verlas Baiker die in Schriftform ausgelegten Rechenschaftsberichte von Horber Hexen, Kropfern, Stäpfeleshopsern, Schantle und Stoibrechern und kündigte dann in seinem Ausblick an, worum es unter anderem in der für den 21. November 2020 im "Quartier 77" anberaumten Klausurtagung der NZ Horb gehe, nämlich um Ehrenordnung, Eigenverbrauch bei Veranstaltungen, Ornigramme und – selbstverständlich – um die Fasnet 2021 (siehe Text oben). 2023 soll dann der 100. Geburtstag der NZ Horb mit einem großen Ringtreffen gefeiert werden. Was dieses angeht, befände sich die Narrenzunft "gut auf Kurs".

Sein Zunftmeisterkollege Gerhard Munding junior musste zwar vom ersten Minus in seiner Kassierer-Karriere berichten, dennoch stehe die NZ finanziell auf gesunden Beinen. Detailliert wie immer wartete er bei seiner Präsentation mit umfangreichem Zahlenmaterial auf und gab zu bedenken, dass die Zunft wegen des wegen bescheidenem Interesse an "Horb steht Kopf", was vom Jugendausschuss unter Narrenrat Götz Peter und seinem Team organisiert wird, in sich gehen sollte, was die Zukunft dieser Veranstaltung in der Markthalle auf dem Flößerwasen angehe. Für 2021 jedenfalls wurde "Horb steht Kopf" schon einmal definitiv abgesagt.

Ein Dauerbrenner in den Munding-Berichten in den letzten Jahren sind und waren immer die hohen Buskosten, und er kündigte für die Zukunft eine "Anpassung" der Getränkepreise an. Kritisch gesehen werden müsse auch der "Eigenkonsum" von NZ-Mitarbeitern bei Zunftveranstaltungen. Aktuell zähle die NZ Horb 720 Mitglieder.

Peter Rosenberger lobt Zunftmeister-Quartett für professionelle Arbeit

OB Peter Rosenberger, im übrigen erstmals bei einer Hauptversammlung der NZ Horb dabei, dankte dem Zunftmeister-Quartett und dem Narrenrat für deren professionelle Arbeit in schwierigen Zeiten und dankte ihnen auch dafür, die Zunft wieder "in ruhigeres Fahrwasser" nach durchaus turbulenten Zeiten geführt zu haben.

Danach leitete Vorstandsmitglied Traugott Wegenast die fälligen Wahlen zum Narrenrat und der Kassenprüfer. Aus dem Gremium ausgeschieden ist Johanne Kieferle, und (jeweils einstimmig) neu in den Narrenrat gewählt wurden Christian Bok und Damian Straub.

Ebenfalls einstimmig in ihren Narrenrats-Ämtern bestätigt wurden Christoph Baiker, Peter Renz und Daniel Wagner. Auch Martin Dörr und Michael Löffel wurden einstimmig als Kassenprüfer in ihren Ämtern bestätigt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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