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Horb a. N. Neues Labor soll die Kapazität erhöhen

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Sie vollziehen den symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau der Firma Gläser, von links: Axel Blochwitz, Ralph Zimmermann, Christiane und Claudia Gläser, Peter Rosenberger, Bauunternehmer Wolfgang Seele, Hartmut Fieß und Jörg Wörner.Foto: Morlok Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem symbolischen Spatenstich stellte die Unternehmensgruppe Gläser am gestrigen Vormittag die Weichen für ihr weiteres Wachstum.

Horb. Die Gläser-Gruppe konzentriert sich künftig in Horb auf einen Standort, und zwar auf das Industriegebiet Heiligenfeld, wie die geschäftsführende Gesellschafterin Claudia Gläser betonte. Ihre Schwester Christiane ergänzte, dass man sich schon heute auf den Umzug, der voraussichtlich im kommenden Sommer stattfinden wird, freut.

Das bereits bestehende Produktionsgebäude an der Max-Eyth-Straße wird dafür durch einen Neubau erweitert. 2,5 Millionen Euro investiert die Gläser Objekt GmbH & Co. KG in diesen Bau.

Neben der Verwaltung, die auf 590 Quadratmetern angesiedelt wird, zieht das Labor für Technische Sauberkeit ins Industriegebiet um. Die Produktion erhält weitere 600 Quadratmeter Fertigungsfläche dazu. Geplant wird das Neubau-Projekt vom Freudenstädter Architekturbüro "w:architekten" unter Federführung von Inhaber Jörg Wörner.

Mit dieser Konzentrierung rücken die beiden Geschäftsfelder Gläser Hydraulik und Gläser CleanTec enger zusammen. Davon verspricht sich die Geschäftsleitung betriebsintern eine gegenseitige Stärkung beider Marken. Durch den Umzug vom bisherigen Verwaltungsstandort Bildechingen ins Gewerbegebiet Heiligenfeld werde nicht nur der Wissenstransfer verbessert, so Claudia Gläser, der Umzug ermögliche auch einen effektiveren Betriebsablauf sowie eine deutliche Kostenersparnis.

"Nach der Zusammenlegung entfällt der interne Werksverkehr, durch den bislang wertvolle Arbeitszeit verloren geht. Vor allem für das Laborteam ist die Konzentration auf einen Standort eine Erleichterung. Oft ist technischer Rat direkt aus dem Reinraum in der Fertigung der Prüfanlagen gefragt. Ganz abgesehen davon, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im größeren Labor wesentlich mehr Kapazität haben", so die Nutzenargumente aus dem Hause Gläser.

Der neue Reinraum soll bald schon noch höher zertifiziert werden. Dann könnten durch neue Analyseverfahren weitere Kundenstämme hinzugewonnen werden, zum Beispiel in der Medizintechnik und in der Elektromobilität, wo in den Montage- und Produktionsprozessen die Anforderungen an Technische Sauberkeit ohnehin gestiegen sind. "Davon könnten alle Abteilungen profitieren und die Unternehmensgruppe weitere Marktanteile erobern", lautet die Zielsetzung der Unternehmerin. "Für mich und meine Schwester Christiane wird dies wahrscheinlich der letzte große Bau sein", glaubt Claudia Gläser, die unterstrich, dass man mit diesem Bau auch die Basis für die nächste Generation des familiengeführten Unternehmens vorbereitet.

Modern e Technologien zur Luftaufbereitung im Reinraum und die Mitnutzung der bestehenden Photovoltaik-Anlagen auf dem bisherigen Gebäudeteil werden für die deutliche Reduktion des Stromverbrauchs sorgen, so eine weitere Information. "Somit ist die Konzentration auf einen Standort auch eine Investition in den Klimaschutz", machte Claudia Gläser deutlich, die darauf verweist, dass das Bauvorhaben über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landes Baden-Württemberg bezuschusst wird. "In diesem Zusammenhang bedanke ich mich auch bei der Stadt Horb und dem Landkreis für die Unterstützung des Projekts", so die Unternehmerin.

Zum Spatenstich schauten das Bürgermeister-Duo Peter Rosenberger und Ralph Zimmermann vorbei, die anstatt Grußworten etwas viel besseres, nämlich zwei Flaschen des limitierten Horb Gins, dabeihatten. "Destilliert aus unserer eigenen Wacholder-Ernte", so Wirtschaftsförderer Axel Blochwitz, der bei einem kleinen, alkoholfreien Umtrunk die besondere Wirkung von hochprozentigem Schnaps gerade in der Corona-Zeit nicht hoch genug loben konnte.

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