An dieser Stelle soll in Rexingen ein neuer Fußgängerüberweg installiert werden.Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Park- und Halteverbot zwischen Fußgängerüberweg und Einmündung zur Kirchstraße

Der Durchgangsverkehr ist in der Ortschaft Rexingen schon lange ein leidiges Thema. Auch in der jüngsten Ortschaftsratssitzung bemängelten wieder einige Mitglieder des Gremiums die Entwicklung des Verkehrs im Ort.

Horb-Rexingen. "Ich habe das Gefühl, dass der Verkehr in letzter Zeit zugenommen hat", berichtete Maik Sothmann. Er habe zudem den Eindruck, dass die Aggressivität der Verkehrsteilnehmer gestiegen sei. "Ellbogenfahrten, hupen, quietschende Reifen, unnötiges Gas geben", zählte Sothmann auf. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis etwas passieren würde. Zudem gebe es genügend kritische Bereiche in Rexingen, an denen geblitzt werden könnte. Die Radarfalle werde jedoch ausschließlich an der Grundschule aufgebaut, bemängelte Sothmann.

Auch die Rücksichtslosigkeit einiger Einwohner stößt bei dem Ratsmitglied auf Unverständnis. Erst neulich habe ein Einsatzfahrzeug die Durchgangsstraße zwischen dem Autohaus Bühler und dem ehemaligen Gasthaus Rose nicht passieren können, da der Bereich zugeparkt war. "Die Einsatzkräfte mussten die Fahrzeugeigentümer dazu animieren, dass sie ihre Autos wegfahren. Spätestens wenn diese Leute mit einem Herzinfarkt daliegen, dann haben sie es begriffen und das finde ich persönlich sehr schade."

Für und Wider mehrmals abgewogen

Ähnliches berichtete auch Ingrid Brenner: "Die Leute werden immer unverschämter." Sie monierte, dass im Bereich der Bergstraße und des ehemaligen Gasthauses Sonne vermehrt entgegengesetzt der Fahrtrichtung sowie im Kurvenbereich geparkt werde. "Es gibt auch noch Gesetze", betonte Brenner kopfschüttelnd. "Tut mir leid, aber irgendwann wird man etwas dünnhäutig", erklärte sie abschließend.

Etwas weniger Blech wird fortan wohl im Bereich des Zebrastreifens bis zur Einmündung der Kirchstraße stehen. Wie Ortsvorsteherin Birgit Sayer dem Gremium mitteilte, werde dort nun ein Park- und Halteverbot eingerichtet, was am vergangenen Donnerstag umgesetzt wurde. Im Oberdorf soll zudem ein neuer Fußgängerüberweg installiert werden. Das Für und Wider sei mehrmals abgewogen worden, da von einem Zebrastreifen auch ein gewisses Gefahrenpotenzial ausgehe. "Die Fußgänger könnten sich zu sehr in Sicherheit wägen", teilte die zuständige Behörde mit. Dennoch wurde ein Fußgängerüberweg im Bereich der Freudenstädter Straße vor der Einmündung in die Bergstraße als durchaus sinnvoll erachtet.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: