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Horb a. N. Neckartal lockt mit Kunsterlebnissen

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Sie drehen am "Rad der Zeit": Monika Laufenberg (links), Magdalena Washington (knieend) und Christina Gsell präsentieren an der CMT in Stuttgart das Neckar-Erlebnis-Tal. Fotos: Lück Foto: Schwarzwälder Bote

Künstlerin Magdalena Washington aus Sulz ist gerade dabei, ein Bild mit Farbe und Fön in Form zu bringen. Monika Laufenberg von der Kulturtankstelle hat sich als Burgfräulein kostümiert. "Rad und Kunst" – mit diesem Motto will das Neckar-Erlebnis-Tal auf der Reisemesse CMT Touristen locken.

Stuttgart/Horb. Der Stand – direkt in Halle 6 vor dem Schwarzwald-Stand. Hinter Magdalena Washington hängt ihr Bild "Wheel of Time". Und alle Stadtoberhäupter sind hinter den Power-Frauen genau mit diesem Kunstwerk abgelichtet. Christina Gsell, seit April 2017 neue Tourismus-Chefin von Rottenburg, sagt: "Mit dem Kunstwerk der Sulzer Künstlerin wollen wir ein Bindeglied schaffen: Wer im Neckartal bei uns unterwegs ist, kann jede Menge Kultur, Geschichte und Außergewöhnliches erleben." Zeigt auf die CMT-Besucher, die gerade mit Washington sprechen: "So wollen wir die Menschen für das Neckartal und den Besuch bei uns begeistern."

Axel Blochwitz, Vorsitzender des Neckar-Erlebnis-Tal-Vereins: "Wir haben neue Gesichter in unserer Arbeitsgruppe – und das tut dem CMT-Auftritt sichtlich gut. Es gibt ganz viel neue Impulse, die sich auch an unserem Stand widerspiegeln. So wurde die neue Kampagne von Sulz aus entwickelt. Der Stand ist minimalistisch und monothematisch, dafür werden wir jeden Tag Aktionen machen."

Stolz zeigt sie auf eine Urkunde, unterschrieben von Ministerpräsident Wilfried Kretsch­mann (Grüne): "Für das Konzept haben wir den zweiten Preis des Landes bekommen!" Klar, dass da auch Monika Lauffenberg genau die richtige ist. Die Mit-Macherin der Kulturtankstelle Börstingen – also dem Dorfmuseum neben dem Lamm – war schon beim letzten Neckar-Erlebnis-Tag im September eine der Highlights, an der viele Radfahrer Station gemacht haben. In Horb gab es solche Highlights übrigens nicht. Dafür muss jetzt das Foto von Stadtoberhaupt Peter Rosenberg herhalten, der vor der herrlichen Stadtkulisse mit Fahrrad posiert.

Washingtons Live-Kunst kommt gut an auf der CMT. Die Sulzer Künstlerin: "Es ist für mich wirklich ein Zufall und eine Ehre, dass mein Werk jetzt der zentrale Wiedererkennungspunkt des Neckar-Erlebnis-Tals wird. Besucher haben mir schon gesagt, dass der Kreis oben das Rad ist und die Linien unten der Neckar. Es scheint also perfekt zu passen."

Und Rottenburgs neue Tourismus-Chefin ist mit der Resonanz auf das neue Konzept des N.E.T. zufrieden: "Das kommt sehr gut an. Durch die Aktionen mit den Künstlern oder Kunsthandwerkern wirkt der Stand nicht stationär, sondern die Menschen kommen spontan ins Gespräch. Es ist auch gut, dass wir direkt vor dem Schwarzwald sind – das passt auch geografisch." Klar, dass auch die Geschenke für die Besucher zum Thema Kultur passen – es gibt Malsets.

Doch auch in Rottenburg hat das neue Gesicht an der Spitze der Wirtschaft und Tourismus-Gesellschaft für Innovationen gesorgt. Mit Knast-Führungen, Blick hinter die Kulisse der Händler und auf dem Schloss Weitenburg. Gsell: "In der Tourismus-Info haben viele Radfahrer erzählt: Ich wusste gar nicht, dass es in Rottenburg so viel zu sehen gibt. Da haben wir uns gedacht, wir entwickeln Sachen, die für Touristen auch für mehrere Übernachtungen ausreichen können."

Ein Renner in Rottenburg ist der Live-Blick hinter die schwedischen Gardinen. Frauke Daemgen vom Stadtmarketing: "Die Führungen in die JVA sind immer sehr früh ausgebucht. Ein Bediensteter führt die Neugierigen durch das Gefängnis. Die Gäste müssen ihren Personalausweis vorlegen und abgeben, dann wird die JVA von innen gezeigt. Von der Aufnahme über die Einkleidung bis zu den Werkstätten. Nur, dass man bei unseren Führungen hinterher wieder frei kommt."

Hinter die Kulissen schauen – auch das Motto der neuen Einzelhandels-Führung in Rottenburg. Insgesamt neun Geschäfte machen mit. Gsell: "Das ist ein Angebot für alle, die einen Blick hinter die Kulissen von Händlern oder Gastronomen schauen wollen. Dabei wird erklärt, wie das Warenwirtschaftssystem funktioniert, welche Größen ein Händler warum bestellt und vieles mehr. Einblicke halt in Bereiche, die man sonst nicht bekommt."

Ach ja: Am Stand der Stadt Rottenburg gibt es Apfel-Mango-Saft. Alles fair gehandelt und produziert. Gsell: "Rottenburg sind die erste Fair-Trade Stadt des Landes. Auch dieses Pfund werfen wir wieder in die Waagschale."

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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