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Horb a. N. Neben Containern könnte auch ein Neubau nötig sein

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Ho rb (jl). Die Kinderbetreuung boomt. Inzwischen gibt es insgesamt 52 Gruppen mit ganzen 1006 Plätzen. Zum Start der neuen Saison nach den Ferien sind das 26 Kinder mehr. Das Rathaus denkt deshalb schon über Neubauten nach.

CDU-Fraktionschef Michael Keßler sagt: "Endlich haben wir wieder mehr Kinder. Klar, in der Haushaltsstrukturkommission werden uns die Zahlen einiges abverlangen. Aber ich denke, wir sollten diesen Bereich weiter ausbauen!"

Denn: Trotz der beiden Container, die das Rathaus jetzt in der Kita Finkenweg und in Nordstetten einsetzen will, dürfte der Boom wohl weitergehen. Diese Modellbauten sollen laut dem zuständigen Fachbereichsleiter Robert Hermann im Herbst, spätestens aber zum Jahreswechsel stehen.

Und das Rathaus sieht mittelfristig noch mehr Raumbedarf für die Kinderbetreuung. Hermann: "Langfristig müssen wir über Neubauten nachdenken. Einmal auf dem Kasernenareal wegen der Wohnungen. Über die Neubaugebiete werden in den nächsten Jahren weitere Familien zuziehen. Deshalb müssen wir auch über Neubauten am Leuco-Areal oder am Neckarbad nachdenken müssen."

SPD-Gemeinderätin Viviana Weschenmoser: "Ich sehe durchaus noch andere Potenziale für neue Kitas als am Neckarbad oder im Leuco-Areal. Kinder gehören nicht an den Rand. Ich möchte das Rathaus bitten, bei diesen Neubauplänen noch einmal in die Tiefe zu gehen!"

Beim geplanten Waldkindergarten sucht das Rathaus nach alternativen Standorten, nachdem der Nabu sein Veto gegen den Standort Schütte eingelegt hatte (wir berichteten).

Durch den Einsatz von Container-Kitas und der Umwandlung der Regelgruppen in "Verlängerte Öffnungszeiten" oder Ganztagesbetreuung rechnet das Rathaus in diesem Jahr mit Mehrkosten von 97 000 Euro. Ohne Waldkindergarten entstehen in den nächsten Jahren Mehrkosten auf dem jetzigen Niveau in Höhe von knapp 380 000 Euro. Die Kosten für die "Container-Kita" sind da noch nicht mit reingerechnet.

Hermann Walz (ULH): "Den Einsatz von Container begrüßen wir als flexible Lösung." Wolf Hoffmann (OGL): "Ich habe selbst sechs Stunden in Containern unterrichtet. Die Akustik und die Raumhöhe sind anders als in Klassenräumen. Das sehe ich als kleines Sandkorn."

Trotzdem stimmte der Gemeinderat dem neuen Bedarfsplan einstimmig zu.

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