Radfahren, Inlineskaten, Spazieren gehen und vieles mehr: autofreier Sonntag im Neckartal.
Horb - Radfahren, Inlineskaten oder einfach Spazieren gehen sind in der Regel die beliebtesten Beschäftigungen am autofreien Sonntag im Neckartal. Doch am 19. September wird zwischen Sulz, Horb und Rottenburg noch viel mehr geboten.
Das Horber Grünprojekt Neckarblühen 2011 beginnt zu sprießen, die Bahn AG feiert "5 Jahre Kulturbahn", und auch die heimische Wirtschaft sowie die Vereine warten mit originellen Ideen auf. Das alles prägt "Mobil ohne Auto", das am Sonntag, 19. September, zwischen 10 und 18 Uhr stattfindet. Nicht nur entlang der für Kraftfahrzeuge gesperrten Straße zwischen Sulz, Horb und Rottenburg finden die Aktionen statt. Auch abseits der Strecke ist viel geboten.
Eröffnet wird "Mobil ohne Auto" um 10 Uhr am Bahnhof Horb, Gleis 1. Dort wird ein Werbefahrzeug der Kulturbahn für die Gartenschau enthüllt. Wer sich für Themen rund um die Bahn interessiert, kann gleich rund um den Bahnhof bleiben, den dort findet den ganzen Tag ein Bahnhofsfest statt. Neben Infoständen und Spielaktionen für die Kinder können die Gäste Bahnfahrzeuge besichtigen oder einen Blick in das "rollende Klassenzimmer" werfen. Ein Film zur Kriminalitätsprävention wird gezeigt, und an Ständen gibt es reichlich Informationen.
Am Horber Bahnhof, und auch in Sulz und Rottenburg, können Bahnfans in historische Züge einsteigen. Der 1933 gebaute Triebwagen "Roter Heuler" ist ebenso im Einsatz wie ein Historienzug mit Waggons aus Luxemburg, Österreich und von der Reichsbahn. Die Diesellok stammt aus dem Jahr 1965. Die Sonderzüge sind übrigens ideal, um mit dem Fahrrad einzusteigen.
Wer aber nicht einsteigen, sondern viel lieber aufs Rad aufsteigen will, dem bieten sich zahlreiche andere Möglichkeiten. Hier nur ein paar Beispiele: in Sulz werden Führungen im Bauernfeindmuseum angeboten, wo es eine Ausstellung zu bewundern gibt. Besichtigen kann man auch das Schloss Glatt und die Ulrichskapelle in Neckarhausen.
In Horb gibt es einen Anlaufpunkt für Familien: Das Cafébohne im Mühlgässle (mit Wickelmöglichkeit für Familien mit Kleinkindern). In der Dammstraße ist eine Baustellenführung zum Grünprojekt vorgesehen, und beim Hallenbad kann man Beachvolleyball spielen.
In Eutingen-Eyach kann man sich auf den Flora-und-Fauna-Lehrpfad begeben. In Starzach-Bierlingen lädt Schwemmholz-Kunst zum Bewundern ein, in Obernau ist ein Fahrrad-Reparaturservice stationiert und in Bad Niedernau öffnet ein Bobby-Fahrparcours. In Rottenburg kann man das Kanufahren ausprobieren – aber auch das Fahren mit Elektrobike. Dort kommen die Gäste übrigens in den Genuss von Bigband-Sound.
Tipps
Weitere Informationen:- Tipp 1: Tour planen. Bei "Mobil ohne Auto" ist dieses Jahr so viel geboten, dass es unmöglich ist, zwischen 10 und 18 Uhr alles mitzubekommen. Wer sich sein individuelles Programm zusammenstellen will, der findet in dem Prospekt die komplette Veranstaltungsliste. Den Flyer gibt es in den städtischen Touristeneinrichtungen und in den Bahnhöfen; er soll auch verteilt werden. Im Internet findet man die Daten ebenfalls (Adressen: siehe am Ende des Berichts)
- Tipp 2: WC-Standorte. Die Standorte von sanitären Anlagen entlang der Strecke sind auch dieses Jahr nirgendwo verzeichnet. Laut Veranstalter ist aber überall dort ein WC, wo Bewirtung angeboten wird, und diese Orte stehen in der Veranstaltungsliste. WCs gibt es auf jeden Fall in Horb am Bahnhofsfest sowie in Sulz auf dem Festplatz beim Edeka und in Rottenburg auf dem Marktplatz.
- Tipp 3: Fahrservice nutzen. Für Bahnfahrer gibt es am 19. September besondere Tickets, extra für dieses Event. Infos und Vorverkauf bei der Bahn.