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Horb a. N. Meister Meintels historische Kostbarkeiten

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Meintels Bild "Muttergottes mit dem Jesuskind" aus der Zeit um 1840 ist ebenfalls Bestandteil der Ausstellung. Foto: Schwarzwälder-Bote

Das Stadtmuseum Horb zeigt eine Werkschau zum 200. Geburtstag von Johann Nepomuk Meintel.

Horb. Gerade noch rechtzeitig zum 200. Geburtstag des einst gerühmten und gefeierten Malers und Bildhauers Johann Nepomuk Meintel konnte Kustodin Agnes Maier vom Stadtmuseum Horb mit Unterstützung des Kultur- und Museumsvereins eine Werkschau auf die Beine stellen, die voraussichtlich bis zum kommenden Herbst im Stadtmuseum im Bürgerkulturhaus zu sehen ist.

Er gilt als Begründer der sogenannten "Horber Bildhauerschule"

A m 5. März 1816 wurde Johann Nepomuk Meintel in Horb geboren. Nach einer Lithografenlehre bei Joseph Schott in Horb und der künstlerischen Weiterbildung in München gründete er um 1840 in seiner Heimatstadt ein Atelier für Malerei und Kirchenausstattung.

Zusammen mit mehreren Dutzend Mitarbeitern lieferte er Gemälde, Skulpturen, Altäre und Kanzeln ins ganze Königreich Württemberg und darüber hinaus. Im Geiste des Historismus schuf er Kunstwerke in neuromanischem, neugotischem oder neubarockem Stil. Als Werkstattleiter, Zeichenlehrer und Lehrmeister für zahlreiche Kunstmaler und Bildschnitzer gilt er als Begründer der sogenannten "Horber Bildhauerschule", aus der unter anderen Peter Paul Hausch, Maximilian Schneiderhan, Johann Nepomuk Koch, Richard Moest, Franz Xaver Marmon sowie in zweiter Generation Anton Leins und Wilhelm Klink hervorgegangen sind.

Aus Anlass von Johann Nepomuk Meintels 200. Geburtstag zeigt das Stadtmuseum Horb Gemälde und originale Altarentwürfe. Da die überwiegende Mehrzahl der über hundert Altäre aus Meintels Werkstatt im letzten Jahrhundert abgebrochen und zerstört wurde, sind diese Skizzen und detaillierten Entwurfszeichnungen wertvolle Zeugnisse für die Kunstgeschichtsforschung. Sie stammen aus Meintels Nachlass und wurden von seinem in der Schweiz lebenden Enkel Paul Meintel 1954 der Stadt Horb vermacht. Viele Entwurfszeichnungen sind hier nun erstmals öffentlich zu sehen. Dazu zählt auch der Entwurf für den Hochaltar der Pfarrkirche Mariä Krönung in Bad Mergentheim-Stuppach, in den Johann Nepomuk Meintel die heute weltberühmte Stuppacher Madonna integrierte, nachdem das Gemälde von ihm zuvor noch restauriert worden war.

Die Meintel-Werkschau im Stadtmuseum Horb im Bürger-Kultur-Haus, Marktplatz 4, ist noch bis zum Einzug der Altheimer Alamannenfunde montags, mittwochs, freitags und sonntags von 14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen. An Karfreitag und Ostersonntag bleibt das Stadtmuseum geschlossen.

 
 

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Florian Ganswind

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