Nur der siebte DM-Platz sprang für die Horber Herrenmannschaft gegen eine überraschend starke Konkurrenz heraus. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Deutsche Meisterschaft in Essen auf Platz sieben beendet / Trio als Gastspieler im Einsatz

Mit acht Spielerinnen und Spielern war die die Kanupoloabteilung des ASV Horb bei der deutschen Meisterschaft in Essen vertreten.

Die erste Herrenmannschaft hatte es in ihrer Leistungsklasse IV mit Teams zu tun, in denen teilweise erfahrenen Bundesligaspieler und Juniorenmeister vertreten waren. Im ersten Spiel jedoch gelang dem ASV Horb gleich ein recht hoher Sieg mit 4:1 gegen den Marburger KC, dem ein 2:8 gegen den KC Rheine folgte. In den Partien gegen den Ratzeburger KC, CCC Barsinghausen II und den späteren Sieger WSF Liblar II traf man auf Teams, die mit der vom ASV Horb wenig trainierten Manndeckung operierten. Vor allem die fehlenden Ersatzspieler machten sich bei den Niederlagen bemerkbar.

Ab zweiten Spieltag kam dann bei einem Horber Spieler ein Margen-Darm-Infekt hinzu, womit das Team nochmals deutlich geschwächt wurde. In der Runde um die Plätze fünf bis sieben wurde das erste Spiel gegen die im Turnierverlauf stärker werdenden Marburger knapp mit 3:4 verloren. Im letzten Spiel gegen den KC Rheine gingen die Horber zunächst in Führung und führten zeitweise mit zwei Toren Vorsprung. Jedoch musste auch dieses Spiel in der letzten Spielminute mit 5:6 abgegeben werden und die Herren landeten auf Platz sieben.

Die Horber Jugendspieler Timo Schreyer und Julia Knauer starteten mit dem WSV Lampertheim zunächst mit einigen Vorrundensiegen in das Turnier, konnte dann aber die entscheidenden Spiele nicht für sich entscheiden und landeten ebenfalls auf den siebten Rang.

Die neu zusammen gestellte, und unerfahrene Damenmannschaft des SKC Philippsburg mit Stephanie Grießhaber steigerten sie zwar während des Turnierverlaufes. Ein Unentschieden sollte jedoch ihr größter Erfolg sein.

Organisatorisch beteiligte sich der ASV Horb an dieser Meisterschaft auch durch zwei umgebaute elektronische Spielstandsanzeigen, so das erstmalig auf allen sieben Spielfeldern die Sportler die Zeit auch elektronisch sehen konnten.

Als nächstes stehen für die Horber Kanupolospieler die Turniere in Wetter oder Murgenthal und der Ländervergleichskampf in Lampertheim an. Schon am nächsten Wochenende sind einige Spieler in Lipno (Tschechien) im Einsatz.