Foto: Lück

Umgekippter Lkw sorgt für erhebliche Behinderungen. Unfallhergang noch immer unklar.

Horb - Der am Mittwochmittag auf der A 81 bei Horb umgekippte Sattelzug hat bis in den Abend für erhebliche Verkehrsbehinderungen an der Autobahn-Anschlussstelle gesorgt.

Kurz nach 12 Uhr war ein 59-jähriger Lastwagenfahrer mit seinem Sattelzug in Richtung Singen unterwegs gewesen. An der Anschlusstelle Horb fuhr er zu schnell in die Autobahnabfahrt. In der Kurve kippte der Sattelzug wegen des zu hohen Tempos nach links um und blieb auf der linken Leitplanke liegen.

Der Fahrer des Sattelzugs und sein Begleiter erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Behandelt werden wollten die beiden nicht. Am Sattelzug entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 94.000 Euro. Dessen Bergung dauerte bis gegen 20 Uhr. Auf der Autobahn gab es einen längeren Rückstau.

Polizei hat Zweifel an geschildertem Unfallhergang

Warum es zu der "rasenden" Abfahrt von der Autobahn kam, ist noch nicht abschließend geklärt. Laut dem Sattelzugfahrer wurde er von einem anderen Sattelzug überholt, der während des Überholvorgangs seinen Außenspiegel streifte. Der 59-Jährige erschrak angeblich und zog sein Gefährt reflexartig nach rechts in die Abfahrt.

Die Verkehrspolizei hat ihre Zweifel am geschilderten Unfallhergang, weshalb die Unfallermittlungen auch noch nicht abgeschlossen sind.

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