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Horb a. N. Kreative Suche nach Slogans und Fokus auf Nachhaltigkeit

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Für den Horber Holi-Day interessiert sich jetzt auch ein anderer Jugendgemeinderat. Foto: Hopp Foto: Schwarzwälder Bote

Horb. In der jüngsten Sitzung des Horber Jugendgemeinderates (JGR) im Marmorwerk, der auch Gemeinderatsmitglieder aus den Fraktionen von CDU, SPD, OGL und BiM beiwohnten, ging es um Rückblicke, ein Nachhaltigkeitsprojekt, Infoveranstaltungen an Schulen sowie um Sitzungstermine und anstehende Termine.

Was Letztere angeht, rückte dabei die nächstjährige Wahl des nächsten Jugendgemeinderates in den Fokus, die für die Zeit zwischen dem 20. und 29. März 2020 anberaumt ist. Unter anderem verschaffe sich der aktuelle Vorsitzende Tom Schmidt ein Meinungsbild darüber, wer vielleicht auch dann wieder für eine Kandidatur bereitstünde und wer aus dem Gremium, aus welchen Gründen auch immer, eher ausscheide.

Klar war allen dabei, dass hierfür schon alsbald mit der entsprechenden Werbung begonnen werden müsse, wobei Julia Schober vom Jugendreferat der Stadt den Horber Jugendlichen ihre Unterstützung zusagte. Dann ging es in einem Brainstorming um die Wahl eines gleichsam pfiffigen wie leicht einprägsamem Slogans. Gemeinderat Luis Schneiderhan (Grüne) schlug "Bock auf Wahl" vor, was andere wieder – auch im Hinblick auf sprachliche und inhaltliche Ausgewogenheit – in "Ziege auf Wahl" umgemodelt haben wollten. Charme hatte auch "Wähl dich glücklich", doch letztlich entschied sich der Jugendgemeinderat Horb einstimmig dafür, mit dem Slogan "Ich komm’, seh’ und wähle".

In die vor dem Wahlzeitraum angekündigten Informationsveranstaltungen im Martin-Gerbert-Gymnasium, der Berufsschulen, der Real- und Gemeinschaftsschule sowie in der Roßbergschule soll dann auch gleichzeitig der von den beiden JGR-Vorsitzenden Tom Schmidt und Irina Suchonos gedrehte Video-Streifen über die bisher und zuletzt geleistete Arbeit von Horbs Stadtparlament der Jugend gezeigt werden. Julia Schober sagte den JGR-Mitgliedern zu, ihnen bis zum Januar 2020 30 Holztafeln zum Bekleben mit den neuen Plakaten für ihre Werbung bereitzustellen. Allenthalben freilich rief Vorsitzender Tom Schmidt dazu auf, schon jetzt viele Jugendliche auf ein mögliches oder potenzielles Interesse an einer Kandidatur anzusprechen.

Jugendliche knüpfen Kontakt zu Gremien anderer Städte

Zuvor jedoch wurde zuerst einmal zurückgeblickt auf das, was die Arbeit des JGR Horb in diesem nun zu Ende gehenden Jahr geprägt habe. Da wurde von Jasmina Zink zunächst einmal die Senioren-Smartphone-Schulung genannt, welche der JGR erst vor Kurzem angeboten hatte und die auf "erfreulich große Resonanz" bei Horbs älteren Mitbürgern gestoßen sei. Vielfach sei bereits jetzt der Wunsch geäußert worden, diese Veranstaltungen möglichst doch auch künftig beizubehalten. Auch Bürgermeister Ralph Zimmermann (FDP) bestätigte diese Aussagen, denn auch ihm gegenüber hätten sich gerade ältere Mitmenschen "ausnahmslos positiv" dazu geäußert. Worte, denen sich auch Julia Schober vom Jugendreferat vorbehaltlos anschloss.

Indessen berichtete Roja Namazova vom Gegenbesuch beim Tübinger Jugendgemeinderat, wo die Horber Abordnung nicht nur nett empfangen und aufgenommen, sondern auch einer Sitzung des dortigen Gremiums beiwohnen durfte. Dabei seien doch "sehr interessante Unterschiede zu Horb festgestellt worden". Während es hier vornehmlich um Freizeitgestaltung gehe, stünde in Tübingen "mehr die Stadtplanung" im Fokus. Jedenfalls habe der Besuch in der Universitätsstadt auf die Horber "sehr belebend" gewirkt und es sei vereinbart worden, die Kontaktpflege weiter zu verfolgen.

Am Beispiel des JGRs aus Heilbronn griff Schmidt dann dessen "Nachhaltigkeitsprojekt" auf, an dem sich die Horber bereits beim zurück liegenden "Holi-Day" erfolgreich orientiert hätten. Schmidt rief dazu auf, Ideen zu sammeln und wies dabei auch auf die von Jugendlichen organisierte "1. Horber Kleidertauschbörse" am 18. Dezember 2019 von 15.30 bis 20 Uhr hin. Jasmina Zink empfahl, auf die Verwendung von Plastik noch mehr als bisher bereits zu verzichten und brachte unter anderem die Benutzung von Strohhalmen ins Gespräch. Und Tom Schmidt pries die Automaten vom Buchhof und in Betra als vorbildlich, an denen regional erzeugte Produkte erworben werden können. Stadtrat Luis Schneiderhan verwies zudem auf bereits frühere Aktivitäten diesbezüglich am Martin-Gerbert-Gymnasium. Gerade in Sachen Energie und Mülltrennung bestehe an Schulen generell aber dennoch Optimierungsbedarf. Ratsmitglied Lukas Reimann könnte sich etwa bei der Schülerbeförderung Busse vorstellen, die elektrisch oder mit Wasserstoff angetrieben werden.

Zum Schluss berichtete Schmidt noch von einer inzwischen erfolgten Kontaktaufnahme des JGRs aus Weinstadt. Dieser will auch ein "Holi-Festival" veranstalten . Dafür haben die beiden Gremien ein Treffen in Horb am 25. Januar vereinbart. Und Stadtrat Götz Peter (CDU) erinnerte an ein erstes Treffen mit dem JGR am 8. Januar 2020 in der Zunftstube der Narrenzunft Horb, um erste Einzelheiten für die Aktion "Horb steht Kopf" am 22. Februar 2020 zu besprechen.

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