Der Kinderchor führte beim Dettenseer Stadtteilabend auf der Bühne beim Neckarblühen ein Märchen auf. Fotos: Baiker Foto: Schwarzwälder-Bote

Dettensee präsentiert sich beim Neckarblühen / Kinderchor führt Märchen auf

Von Jürgen Baiker

Horb-Dettensee. Als kleinen, aber feinen Stadtteil stellte Ortvorsteherin Ute Albers Dettensee beim Stadtteilabend auf der Horber Gartenschau Neckerblühen vor. gezeigt wurde ein kleiner Ausschnitt des künstlerischen Könnens in Dettensee.Viele Gäste konnten sich von der Vielfalt Dettensees überzeugen. Zunächst trat der Kinderchor unter der Leitung von Gabi Preisedanz-Schlecht, begleitet am Piano von Andrea Bernhard, auf. Er führte ein Märchen auf, bei dem es um die Königin von Dettensee ging, die ihre Ritter in den Wald schicken musste, um die Räuber zu verscheuchen. Mit Bravorufen und viel Beifall quittierten die Zuschauer die Aufführung.

Ute Albers stellte fest, dass in Dettensee ungeahnte Talente schlummern. Es folgte ein gemeinsamer Auftritt mit dem Liederkranz. Dieser bewies dann zusammen mit dem Gesangverein Mühlen (beide haben mit Anatolij Aniskewitz den gleichen Dirigenten) dass er ein breites Spektrum der Gesangsliteratur beherrscht. Joachim Baum führte humorvoll durch das musikalische Programm.

Ute Albers berichtete anschließend vieles über Dettensee. 2016 feiert der Ort den 1200. Geburtstag. Dettensee habe auch eine jüdische Gemeinde, hob sie hervor. Joachim Baum machte den Abend spannend, sollte Dettensee doch einen neuen Rekord aufstellen. "Welcher Gast kommt von sehr weit her?", fragte er. Moskau sei gar nichts dagegen. Der am weitesten angereiste Gast war Ludmila Pirogowa, die Schwester von Anatolij Aniskewitz, die eigens zu diesem Abend aus Nowosibirsk gekommen war. Anschließend entführte der Liederkranz zusammen mit den Sängern aus Mühlen in die Welt der Wiener Melodien. Ute Albers informierte auch über die Spendenaktion für den an Leukämie erkranken Levin Schlesinger. Anlässlich des Konzerts mit dem Ensemble "Meo Vocalis" im Schlosshof in Dettensee hatte man 99 Luftballons steigen lassen. 320 Euro kamen dabei zusammen. Preise erhielten Emma Necker aus Weil im Schönbuch, deren Luftballon 242 Kilometer weit bis Markt-Erbach flog, Beate Arndt (234 Kilometer), Lennard Kreidler (144 Kilometer) und Janis Pfeffer (39,9 Kilometer).

Auch das Duo "Meo Vocalis" trat beim Neckarblühen auf. Es besteht aus Gabi Preisedanz-Schlecht (Gesang) und Chris Hermal (Piano). Für jede Altersgruppe war im Repertoire etwas dabei.

In einer kleinen Pause stellte Ute Albers die Dettenseer Fasnet mit der Narrenzunft und der Showtanzgruppe vor. Einige Maskenträger traten auf die Bühne. "Meo Vocalis" ließ den Dettenseer Abend mit weiteren Liedbeiträgen ausklingen.

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