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Horb a. N. KAB fordert: Ostafrika braucht einen Binnenmarkt

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Horb-Nordstetten. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung, KAB-Ortsgruppe Nordstetten, hat in diesem Jahr zwar corona-bedingt einige Termine ausfallen lassen müssen, aber es klappten noch die beiden Monate Januar und Februar auch mit der Hauptversammlung und nicht zuletzt die große Spittel-Apfelleseaktion im Oktober, an der die Gruppe wie gewohnt mitmachte. Dabei kamen insgesamt sechs Tonnen Äpfel zusammen.

KAB-Vorstandsmitglied Franz Lutz, bietet den Apfelsaft klar und trüb zum Verkauf an zu sieben Euro pro Kiste. Der Erlös geht an das Partnerschaftsprojekt in Narozari in Uganda. Die KAB fördert die dortige Schul- und Berufsausbildung und unterstützt die dortige verhältnismäßig junge KAB-Gruppe "Catholic Worker Movement".

Die KAB Nordstetten hat aber auch die Osterkerzenaktion der KAB-Rottenburg-Stuttgart veranstaltet und mit diesem Geld weitere Uganda-Projekte des Diözesanverbandes unterstützt. Der Diözesanverband wurde jetzt erfreulicherweise für seine Kampagne "Fluchtursachen bekämpfen – durch faire Handelsverträge für Ostafrika" ausgezeichnet und ist einer der Gewinner der Fair-Trade Awards 2020. Mit gut 118 000 Unterschriften hat sich die KAB gegen das EU-Wirtschaftsabkommen mit ostafrikanischen Ländern ausgesprochen. Die KAB-Kampagne lautet, dass Ostafrika einen Binnenmarkt braucht, was mit der dortigen KAB abgestimmt ist.

Das KAB-Leitungsteam Nordstetten bedauere die derzeitige "Leere" durch die Corona-Krise sehr und gibt jetzt vor Weihnachten wieder einen Mitgliederbrief heraus und habe bereits auch das Programm für 2021 abgesteckt, das sich schon im Druck befinde und bis Weihnachten veröffentlicht werden könne.

Alle hofften, dass die Arbeit wieder aufgenommen werden kann, natürlich mit den notwendigen Schutzmaßnahmen, die unerlässlich seien, schreibt das KAB-Leitungsteam.

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