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Horb a. N. In 25 Jahren ein Vorzeigebetrieb geworden

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Die Zimmerei Nafz mit Belegschaft feierte Jubiläum (oben). Für den Seniorchef und seine Frau gab es eine Torte. Rechts: die "Schwabencombo" spielte. Fotos: Morlok Foto: Schwarzwälder Bote

Mit dem obligatorischen Fassanstich eröffnete die Familie Nafz am Samstagabend ihr zweitägiges Fest zum 25-jährigen Firmenbestehen.

Horb-Talheim. Eigens für das Fest hatte man auf dem Firmengelände ein Festzelt aufgebaut, das schon eher an ein Bierzelt vom Cannstatter Wasen erinnerte, als an eines der üblichen Dorf-Festzelte.

Wenn schon, denn schon, dachten sich die Macher dieses Festes und ließen es richtig krachen. Holz prägt nicht nur die 25-jährige Firmengeschichte, sondern auch das Interieur des Zeltes. Antonie Nafz, die heimliche Chefin des Unternehmens, hatte zusammen mit ihrer Schwester und ein paar Helfern das Zelt gewohnt geschmackvoll dekoriert. Ihre Handschrift, die man jedes Jahr bei der Hallendekoration beim Osterkonzert ihres Musikvereins bewundern darf, hielt auch hier Einzug. Auf jedem der Biertische stand ein liebevoll gestaltetes Gesteck, das zur Gemütlichkeit beitrug und Wohlfühlatmosphäre verbreitete. Für das leibliche Wohl der Gäste war natürlich auch gesorgt, und die Musikanten vom Obertalheimer Musikverein standen am Grill, zapften Bier, schenkten in der Weizen-Bar aus, mixten Cocktails in der Nafz-Bar oder waren für den Abwasch zuständig.

Bereits gegen 19.30 Uhr, als die "Schwabencombo" die ersten Töne erklingen ließ, füllte sich das Zelt mit erwartungsfrohen Gästen, die sich alle auf einen schönen Abend freuten. In der Band, die aus der Gegend von Günzburg angereist kam, spielt auch eine Nichte der Familie Nafz mit. Die Kapelle hat sich der böhmisch-mährischen Blasmusik verschrieben, spielt aber zu vorgerückter Stunde auch gerne Songs aus den gängigen Hitparaden, wie sie schon vor ihrem Auftritt verrieten.

Der Firmengründer Christoph Nafz, der sich mit seinem Betrieb vor 25 Jahren in der heimischen Garage selbstständig gemacht hatte, ließ in einer kurzen Begrüßungsrede nochmals die 25 Jahre Zimmerei und Holzbau Nafz Revue passieren. 1993 wurde der Betrieb gegründet und entwickelte sich im zurückliegenden Vierteljahrhundert zu einer Zimmerei, die man ohne Übertreibung als einen der Vorzeigebetriebe im Kreis Freudenstadt bezeichnen darf. Lag bei Firmengründung der Schwerpunkt der Zimmerei noch auf dem Handabbund und auf dem Aufrichten von Dachkonstruktionen, so wandelte sich das Unternehmen im Laufe der Jahre. "Vom Holz ging die Reise zu Folie und Gewebebändern, von Neukonstruktion zur Erhaltung, und heute sind wir wieder ganz beim Vollholz angekommen", fasste der Senior die Geschichte seiner Firma zusammen. Besonders stolz sei er auf seine Familie. Auf seine Frau Antonie, die alles mitgetragen habe und der er dafür mit einem großen Blumenstrauß und einem dicken Kuss dankte, sowie auf seine drei Kinder, die alle ein Faible für Holz haben. Der älteste Sohn Sebastian ist Zimmerermeister und Mitgeschäftsführer des familiengeführten Betriebs.

Die "Nafz-Torte"

Sohn Lukas sägt in der Zimmerer-Nationalmannschaft sowie im elterlichen Betrieb und ist amtierender Deutscher Meister in diesem Beruf. Tochter Magdalena hat Forst- und Holzwirtschaft studiert und arbeitet heute in einem großen Sägewerk. Von seinen Kindern bekam der Senior eine "Nafz-Torte" als Überraschung.

Peter Rosenberger merkte in seiner launigen Rede an, dass auch Riesen wie Microsoft und Apple in der Garage gegründet wurden und er nicht nur aus diesem Grund der Ansicht ist, dass aus der Zimmerei Nafz noch Großes zu erwarten sei.

Und dann kam der große Moment für Thomas Staubitzer. Er durfte zum ersten Mal in seiner Amtszeit als Ortsvorsteher einen Fassanstich durchführen. Hat prima geklappt, und die Musikanten aus dem bayerischen Land sahen sich veranlasst, dazu den "Bayerischen Defiliermarsch" anzustimmen. "Den spielt man in Bayern nur, wenn der Ministerpräsident vorbeikommt, aber wenn schon ein Oberbürgermeister den Zapfhahn hält und der Ortsvorsteher draufschlägt, dann ist uns das auch dieses Musikstück wert." Das zweitägige Fest, das am Sonntag mit einem großen Rahmenprogramm weiterging, war eröffnet.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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