Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Horb a. N. Hundekot sorgt in Ihlingen für Ärger

Von
Anwohner in der Vogelsangstraße klagen über Verunreinigungen durch Hundekot. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Horb-Ihlingen - Eine Sache stinkt den Anwohnern in der Vogelsangstraße in Ihlingen offenbar gewaltig, wie sich in der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrats am Mittwoch herausstellte.

Eine Bürgerin berichtete dem Gremium über erhebliche Verunreinigungen durch Hundekot im Bereich der Grünflächen sowie der angrenzenden privaten Grundstücke. Auch Ortsvorsteherin Susanne Straub erkannte die Lage in der Vogelsangstraße und setzte das Thema auf die Tagesordnung. Nicht nur die Anwohner seien geplagt vom Unrat, welchen die Vierbeiner dort regelmäßig hinterlassen, sondern auch die Mitarbeiter des Bauhofs. Mittlerweile weigere sich ein Betroffener des Bauhofs sogar, die Grünflächen im besagten Gebiet zu mähen, und dies aus gutem Grund. "Derbe gesagt, dem ist die Scheiße beim letzten Mal regelrecht um die Ohren geflogen", verdeutlichte Straub.

Tütchen mit Hundekot landen auf Grundstücken der Anwohner

Auch in dem Bereich spielende Kinder kämen regelmäßig mit Hundekot verdreckt nach Hause, wie die anwesende Bürgerin einwarf. "Und wenn man die Hundehalter darauf anspricht, dann schlägt einem ein wahrer ›Shitstorm‹ entgegen", formulierte die Anwohnerin treffend.

Sie habe zwischen 18 und 20 Hunde gezählt, die unter anderem von Rexingen mit ihren Haltern regelmäßig über den Friedhof nach Ihlingen spazieren. "Nur zwei Personen sammeln den Dreck ihrer Hunde auf und entsorgen ihn sachgemäß", berichtete die Bürgerin. Oftmals würden aber auch Tütchen mit Hundekot auf den Grundstücken der Anwohner oder in den Wiesen landen, beklagte die Anwesende.

Straub zeigte sich verständnisvoll und bedauerte die Situation in der Vogelsangstraße. "Ich besitze selbst einen Hund, der hin und wieder etwas im Garten hinterlässt. Das finde ich auch nicht gerade schön", verriet die Ortsvorsteherin. Eine Lösung des Problems wäre das Errichten eines weiteren Hundekotbehälters, welcher jedoch von einem Ehrenamtlichen geleert werden müsse und zudem das Budget der Ortschaft belasten würde. Die zwei bestehenden Hundekotbehälter werden derzeit vom Bauhof der Stadt geleert, da diese in direkter Nähe zu den Restmüllbehältern installiert wurden.

Hundekobehälter als mögliche Lösung

Ratsmitglied Max Hellstern habe erfahren, dass in der Gemeinde Waldachtal einem Hundehalter die Hundesteuer erlassen wird, sofern dieser als Ehrenamtlicher das Leeren der Behälter in einem Ortsteil übernimmt. Hellstern sprach sich dafür aus, den Hundehaltern einen ähnlichen Anreiz zu verschaffen, denn: "Umsonst wird das keiner übernehmen", argumentierte der Rat. Ebenso zog Hellstern die Möglichkeit in Betracht, dass der Hundekotbehälter auf der Rexinger Gemarkung errichtet werden könnte. Der Großteil des Weges, über den die Hundehalter mit ihren Tieren nach Ihlingen spazieren, liege ohnehin auf der Rexinger Gemarkung.

"Ich werde den Kontakt mit dem Nachbarflecken herstellen", versprach Straub daraufhin. Ebenso will die Ortsvorsteherin die näheren Kosten für einen weiteren Behälter bei der Stadt erfragen. Des Weiteren sollen alle Hundehalter Ihlingens erneut angeschrieben werden, wobei nochmals auf die ordnungsgemäße Entsorgung des Unrats hingewiesen werden soll.

Artikel bewerten
11
loading

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

Flirts & Singles

 
 
5

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.