Dank für Jahrzehnte lange Treue: Der Bezirksimkerverein Horb ehrte langjährige Mitglieder (von links): Vorsitzender Rainer Lebsanft, Andreas Schäfer, Gerhard Miller, Anton Heussner und Josef Nafz. Nicht auf dem Bild ist Martha Becht. Foto: Baiker Foto: Schwarzwälder-Bote

2012 war turbulent: neuer Vorstand musste gefunden werden und mit den Bienenvölkern gab es Probleme

Horb/Eutingen (jnb). Der Bezirksimkerverein Horb ist im Aufwind. Allein 2012 traten zwölf neuen Mitglieder in den Verein ein. Die Nachricht war für alle, die zur Hautversammlung gekommen waren, eine große Freude, denn der Verein war in den vergangenen Jahren immer kleiner geworden.

Vorsitzender Rainer Lebsanft begrüßte und nahm auch gleich Ehrungen für langjährige Vereinstreue vor. So sind Martha Becht, Anton Heussner, Gerhard Miller und Josef Nafz seit 25 Jahren im Verein, Andreas Schäfer sogar 40 Jahre. 24 Jahre davon war er Kassierer.

In seinem Bericht sprach Lebsanft von Turbulenzen im Jahr 2012. Es musste ein neuer Vorstand gefunden werden, und auch mit den Bienen gab es Probleme. Es gab teilweise viele Verluste; deshalb sank auch der Honigertrag. Waldhonig konnte gar nicht geerntet werden. Die Bienen mussten schon im Juli eingefüttert werden.

Schriftführerin Brigitte Werner berichtete von vier Ausschusssitzungen. Bei den Monatsversammlungen, die immer am ersten Freitag ab 20 Uhr im "Steiglehof" in Horb stattfinden, gab es einige informative Vorträge, so von Bienenzuchtberater Guido Eich, der über das Schwarmverhalten der Bienen sprach. Das Thema von Wilfried Minak, Referent im Landesverband Württembergischer Imker, lautete "Varroa im Griff". Edmund Hensler, Leiter des Veterinäramtes beim Landratsamt Freudenstadt informierte über meldepflichtige Tierseuchen.

Die Monatsversammlungen sollen vor allem den Austausch zwischen den älteren und den jüngeren Mitgliedern fördern, so Lebsanft, der auch auf den neuen Flyer hinwies, in dem die Themen der Monatsversammlungen beschrieben sind. Kassierer Klaus Werner konnte eine ordentliche Kasse vorlegen.

Unter Verschiedenes las Lebsanft einen Brief einer Schülerin der Klasse 9c der Realschule Horb vor, in dem diese bat, bei einem WVR-Projekt mitzuhelfen. Die Klasse möchte selbst Honig herstellen und benötigt dazu eine Hilfestellung. Außerdem bräuchte die Klasse auch ein Bienenvolk. Der Verein will sich diesem Anliegen annehmen. Wegen den vereisten Straßen musste ein Vortrag von Sophie Honeker, Lehrerin an der GWRS Altheim, ausfallen. Zusammen mit Schülern hätte sie über das Thema "Jugendarbeit im Imkerverein" referieren sollen.