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Horb a. N. Horb will einen Wohnmobil-Stellplatz

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Sie machen in Stuttgart Werbung für das Neckar-Erlebnis-Tal und seine Gemeinden, von links: Petra Schurer, Ingrid Speidel, Annabelle Burster, Holger Dopp, Monika Laufenberg, Christina Gsell, Margot Jäckle und Horst Schock. Fotos: Lück Foto: Schwarzwälder Bote

Neues Logo, stachelige Gäste und Golf. Der Neuauftritt des Neckar-Erlebnis Tal (NET) auf der Reisemesse CMT setzt neue Maßstäbe. Neu im Touristikprogramm sind Rundflüge in Eutingen. Es gibt auch ein Malbuch, das viele Kinder anspricht.

Ro ttenburg/Horb/Sulz/Eutingen/Starzach. Bürgermeister Thomas Noé ist ganz begeistert vom Neuauftritt des NET: "Der Stand ist offen, großzügig und schön." Mit einem riesigen Motiv vom Kanufahren, komplett neuen Prospekten und neuen Fragen. Gut: Kein Counter versperrt mehr den Zugang, kein Pfeiler hindert die CMT-Gäste, den Stand zu betreten.

Zwar übertreibt der Hallenplan am Eingang von Halle 5: Der Stand B 70 des Neckar-Erlebnis Tals ist hier doppelt so groß eingezeichnet wie der vom Nationalpark Schwarzwald. Doch die Größe des NET-Stands ist geblieben. Dafür prangt das neue Logo über allem: Ein stilisiertes N.

NET-Vorsitzende Christina Gsell sagt: "Das hat die Werbeagentur Wolf aus Hechingen entworfen. Ein perfektes Logo: Denn man kann die Umrisse des N’s mit jeder Art von Foto hinterlegen: Mit einem Radfahrer, Wanderer oder wie hier mit den Wellen des Neckars."

Das neue Logo: Es ist quadratisch. Gsell: "Das passt auch für die sozialen Medien. Gerade Instagram benötigt quadratische Formate."

Und die Resonanz bisher auf der Reisemesse: Grandios. Gsell: "Wir haben bisher einen sehr großen Andrang. Auch Touristiker loben uns für den neuen Auftritt."

Und der funktioniert wie folgt: Drei neue Prospekte. Rad-Erlebnis, Wander-Erlebnis, Stadt und Ausflugs-Erlebnis. Auf der einen Seite: Eine riesige bunte Karte mit den Highlights. Oder innen die Wander- und Radrouten. Frank Börnard, Touristiker aus Sulz und beim NET für den Internet-Auftritt zuständig, sagt: "In den Prospekten werden die wichtigsten Parameter für jede Tour gezeigt: Höhenprofil, die Strecken, Dauer, Länge und der Schweregrad. Wer auf die Homepage des NET geht, die wir jetzt zur CMT online gestellt haben, kann dann die Details herunterladen. Auch die GPS-Koordinaten. Und wir merken, dass hier es schon jede Menge Downloads von Prospekten gibt."

Und für den Neustart des NET wurde auch das Budget erhöht: Inzwischen geben die fünf beteiligten Kommunen dem Verein jährlich 60 000 Euro.

Dazu jeden Tag Aktionen. Am Montag ist beispielsweise der Golf Club Weitenburg dabei und lässt die Gäste eine ruhige Kugel schieben. Dazu Holger Dopp – der Kakteendoktor aus Empfingen. Er sagt: "Es ist toll hier. Viele Leute sprechen mich an, weil sie mich aus dem Fernsehen kennen. Und mich bewegt vor allem eins: Warum ist Empfingen eigentlich nicht dabei beim NET?"

Eine gute Frage. Hat doch Empfingen mit Ferdinand Truffner einen Bürgermeister, der neue Wege geht. Vielleicht auch im Tourismus?

Frank Börnard: "Wir sind mit Empfingens Bürgermeister Ferdinand Truffner im Gespräch. Aber nicht über eine mögliche Mitgliedschaft im NET. Es ist unser Fokus, neue Partner zu gewinnen." Christina Gsell ergänzt: "Wir sind erst einmal froh, dass wir es geschafft haben, mit den fünf Kommunen den Neuauftritt hinzubekommen und eine Punktlandung geschafft zu haben. Trotzdem sind wir natürlich offen für andere!"

Monika Laufenberg ergänzt: "Wir konzentrieren uns in diesem Jahr darauf, neue Fördermitglieder zu gewinnen. Zwei haben wir schon – die kommen aus der Gastro-Branche."

Und wer auf die neue, große Übersichtskarte in den Prospekten schaut, merkt: Eutingen hat neue Impulse gesetzt. So wirbt die Kommune im NET jetzt einmal mit der Bäckerei Plaz und dazu mit den Rundflügen auf dem Flugplatz. NET-Vorsitzende Gsell: "Wir haben intensiv mit den Flugsportvereinen gesprochen. Die bieten dort auch Rundflüge an und haben internationale Gäste. Das ist natürlich auch ein Highlight in der NET-Region."

Sulz ist auch ganz stark vertreten. Touristiker Börnard hat extra noch den Kids-Prospekt "Sulz entdecken – mit Streusel dem Salzdrachen" nachdrucken lassen. Er schmunzelt: "Wir haben solch eine Nachfrage nach diesem interaktiven Mal- und Erlebnisbuch – damit wollen wir natürlich auch auf der CMT punkten." Lustig: Den Kinderprospekt gibt es in zwei Formaten: in Mini für Mamas Handtasche, in DIN A 4 für die Kids. Börnard: "Da haben wir auch QR-Codes drin. Wenn die Kinder da draufgehen, schwimmt der Salzdrache auch in unserem Hallenbad."

Und was gibt es in Horb neues? Annabelle Burster: "Wir begrüßen es natürlich, dass Campingplatzbesitzer Reinhold Kuch jetzt reine Wohnmobilstellplätze am Campingplatz anbieten möchte. Dennoch prüfen wir derzeit Standorte für einen Wohnmobil-Stellplatz mit Infrastruktur, der stadtnah ist. Für all die Gäste, die nur kurz übernachten wollen. In Planung ist da aber noch nichts."

Und solch ein stadtnaher Wohnmobil-Stellplatz funktioniert, weiß Bursters Kollege Frank Börnard: "Wir haben solch einen Stellplatz am Stadtpark. In der Saison ist der immer voll. Dort verteilen wir kräftig Flyer – und wir merken, dass einige wiederkommen, um Sulz und die Umgebung in Ruhe zu erkunden!"

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