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Horb a. N. Horb gilt als Eldorado für kreative Schüler

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Die VR-Bank Dornstetten-Horb gratuliert den Landespreisträgern des Wettbewerbs "jugend creativ", von links: Burkhard Hellstern, Timea Engelhardt, Siselle Vivianne Oppermann, Tillmann Hummel, Lucas Steffen, Lara Hellstern, Christiane Dette und Harald Queisser.Foto: Morlok Foto: Schwarzwälder Bote

Man kann die Preisverleihung zum Wettbewerb "jugend creativ" in der VR-Bank Dornstetten-Horb eG (früher Raiffeisenbank Horb) fast schon als Horber Traditionsveranstaltung werten. Doch Corona wirbelt auch dieses Format durch.

Horb. Anstatt einer großen Preisverleihung, zu der alle jungen Künstlerinnen und Künstler aus den Schulen von Dornstetten, Loßburg und Horb (mit Ortsteilen) eingeladen werden, deren Bilder von den Juroren zum Landesentscheid geschickt worden waren, gab es nur ein Treffen der fünf Landessieger. Sie fungierten in ganz kleinem Rahmen als Stellvertreter für alle Teilnehmer.

Am 1. Oktober 2019 startete der 50. Internationale Jugendwettbewerb, der in diesem Jahr unter dem Thema "Glück ist …." stand. Bei diesem Jubiläumswettbewerb wurden die Kinder und Jugendlichen dazu eingeladen, sich kreativ mit dem Thema "Glück" zu befassen, das man ja bekanntermaßen immer mal wieder gut gebrauchen kann. Sie konnten ihre Gedanken in Zeichnungen und Malereien ausdrücken. "Und das ist ganz schön anstrengend. Da muss man sich so einiges überlegen", stellte der Erstklässler Tillmann Hummel schon nach seiner ersten Teilnahme am Wettbewerb fest.

Aufgeteilt war der Wettbewerb im Jubiläumsjahr in drei Kategorien: Die Klassen 1 bis 4 beschäftigte sich mit dem Thema: "Was macht dich glücklich?", die Klassen 5 bis 9 "teilten ihr Glück", und die Klassen 10 bis 13 definierten auf künstlerische Weise: "Was ist Glück?". Drei Einzelthemen, die mit sehr viel Kreativität und künstlerischem Esprit angegangen wurden. Die Bildmotive reichten von dem Glas mit hausgemachtem Gsälz bis zur Rettung über die große Drehleiter der Feuerwehr.

Europaweit haben mehr als 700 000 Schüler teilgenommen

H offte man im vorigen Jahr, als 457 Bilder und drei Kurzfilme eingereicht worden waren, dass man im 50. Jahr des Wettbewerbs die 500er-Marke knacken kann, so wurde diese Schallgrenze locker geknackt. Die Juroren Christiane Dette, Benno Müller und Wolfgang Hehl wurden in diesem Jahr vor die große Herausforderung gestellt, aus sage und schreibe 655 Arbeiten die besten auszusuchen.

"Das ist ein neuer Rekord, der auch zum 50-jährigen Jubiläum des größten europäischen Jugendwettbewerbs dieser Art passt", freute sich Bankvorstand Harald Queisser im Rahmen der diesjährigen Preisübergabe.

Europaweit haben wieder mehr als 700 000 junge Künstler am Wettbewerb, der im Guinnessbuch der Rekorde steht, teilgenommen. Harald Queisser bezeichnete das hiesige Einzugsgebiet als "Eldorado" für junge Künstler, da kaum ein anderer Landstrich aus Baden-Württemberg so viele Landessieger hervorbrachte wie der Raum Dornstetten-Horb.

Dass die Fach-Juroren wieder einmal ein gutes Gespür für die Gestaltung und Umsetzung der Themenvorgaben beweisen, das unterstreicht schon die Tatsache, dass von den 15 Bildern, die von der Kommission an die Landesjury weitergereicht wurden, gleich fünf Arbeiten einen Landespreis erhielten.

Auf Landesebene preisgekrönt wurden die Bilder von Tillmann Curt Hummel aus der Klasse 1a der Gutermann-Grundschule Horb, der mit seinem Bild: "Ich und mein Freund" glücklich wurde. Lucas Steffen von der Grundschule Mühlen bekam für seine Arbeit: "Die Glücksstraße" ebenso einen Landespreis wie Timea Engelhardt aus der 5a des Martin-Gerbert-Gymnasiums (MGG) Horb, die "Beim Wandern ..." ihr Glück findet.

Lara Hellstern aus der 8a des MGG überzeugte mit ihrem Bild mit dem klaren Titel: "Glück ist, wenn bei einem Unfall, hier einem Brand, nur ein Sachschaden entsteht", wogegen Siselle Vivianne Oppermann, aus der zwölften Klasse des MGG, ihr Glück schwinden sah. Doch mit ihrem Titel: "Happiness fading away" kam es zumindest bei diesem Wettbewerb zu ihr zurück.

Diese fünf Wettbewerbsteilnehmer erhielten zu den Sachpreisen vom Vorstands-Duo Harald Queisser und Burkhard Hellstern für diese Leistung jeweils 150 Euro cash sowie eine Einladung, um zur Preisverleihung aller Landespreisträger in den Europapark nach Rust zu reisen. Wann die Reise jedoch stattfindet, das steht noch nicht fest, erklärte Queisser.

Das Vorstands-Duo, dass die Meinung vertrat, das Malen über Landes- und Ländergrenzen hinweg verbindet, freut sich heute schon auf die Kunstwerke, die zum 51. Malwettbewerb 2020/21, der unter dem Motto "Bau dir deine Welt" steht, eingereicht werden.

Dass sich das Mitmachen auch im kommenden Jahr lohnt, dürfte bei der Fülle an Preise, die auch in diesem Jahr wieder vergeben wurden, klar sein.

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