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Horb a. N. Hochbrücken-Baustelle ruht für vier Wochen

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Die Sperrung zwischen Nordstetten und Horb bleibt – obwohl die Arbeiten derzeit nicht weitergehen können. Foto: Lück

Horb-Nordstetten - Das ist kein gutes Omen für alle, die darauf gehofft haben, dass die zweijährige Vollsperrung vielleicht kürzer dauert: Derzeit sind alle Arbeiter weg, die halbseitige Sperrung der Bundesstraße bleibt.

Das ist das große Thema, was viele in Nordstetten und alle Autofahrer zwischen der Autobahn und Horb nervt: Immer noch steht man vor roten Ampeln, wenn man die Hochbrücken-Baustelle passieren will. Muss warten, bis die Gegenseite durch die halbseitige Sperrung der Bundesstraße durch ist. Obwohl kein Arbeiter auf der Baustelle zu sehen ist.

Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger hatte dem Schwarzwälder Boten zur drohenden zweijährigen Vollsperrung wegen der Hochbrücke in Nordstetten gesagt: "Verheerend wäre folgendes Bild: Zwei Jahre Vollsperrung in Nordstetten und ein halbes Jahr lang passiert nichts auf der Baustelle."

Baustelle ruht für vier Wochen

Genau das könnte jetzt passieren. Clara Reuß, Sprecherin des Regierungspräsidiums Karlsruhe: "Seit Ende letzter Woche (Kalenderwoche 12) sind die Mitarbeiter der Firma Strabag nicht mehr auf der Baustelle. Die Firma Strabag konnte keine weiteren Erdarbeiten ausführen, da der Nachunternehmer aus Österreich seine Verbauarbeiten aufgrund des derzeit bestehenden Einreiseverbotes – seit dem 16. März 2020 – nicht fortführen konnte. Auf Nachfrage bei der Firma Strabag beabsichtigt der österreichische Nachunternehmer die Arbeiten am 13. April wieder aufzunehmen."

Klartext: Die Baustelle ruht jetzt für vier Wochen. Und ob die Österreicher dann wirklich wieder nach Deutschland dürfen, steht angesichts der Corana-Lage auch in den Sternen. Fakt ist: Die halbseitige Sperrung bleibt trotzdem.

Die RP-Sprecherin: "Vorerst wird die Sperrung nicht aufgehoben. Der Rückbau der halbseitigen Sperrung sowie die Wiederherstellung zum weiteren Bauablauf sind vergleichsweise aufwendig."

Dafür wäre ein Rückbau der Betonschutzwände und die Verlegung der Baustelleneinrichtung notwendig, so das RP.

Und das Geld will sich das Regierungspräsidium sparen. Die RP-Sprecherin: "Dieser Aufwand erscheint auf Grund des stark reduzierten Verkehrs und der momentan nur sehr kurzen Wartezeiten an der Signalanlage als nicht gerechtfertigt. Zudem wird mit einer zeitnahen Wiederaufnahme der Arbeiten gerechnet."

Die Situation stößt auf Unverständnis bei den Verkehrsteilnehmern. Ein Autofahrer: "Das ist ja wohl eine Unverschämtheit! Das dauert 15 Minuten, die Baken wegzuräumen. Einmal mit der Kehrkolonne über die Straße – und schon könnte man locker auf zwei Spuren langfahren!"

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