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Horb a. N. "Hausdurchsuchung" im Lotzer-Haus?

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Unangemeldeter "Besuch" bei Mayk Herzog: Vertreter der Stadt bei der Kontrolle. Foto: privat

Horb - Am Morgen, als der Schwabo-Artikel über Mayk Herzogs Kunstverkauf erschienen ist, gab es eine "Hausdurchsuchung" des Lotzer-Hauses durch Rathaus und Polizei.

Ist das die prompte Reaktion auf die neuesten Provokationen von Mayk Herzog?

Als Begründung, dass er alle seine Skulpturen - also auch die zehn Meter hohe Lotzer-Skulptur von Lutz Ackermann vor seinem Haus verkauft, hatte Herzog folgendes gesagt: "Meine Lotzerskulptur steht fast komplett auf städtischem Grund. Da war und ist es nur eine Frage der Zeit, wann der Bürgermeister diese auch abbauen lässt. Vielleicht hatte er davor bisher auch nur die Hosen voll. Durch sein neues Amt als Schriftführer des Kultur- und Museumsvereins dürfte ihm und den seinen das Lotzer-Denkmal im Vergleich zu deren Pinkelstein in der Rathauskurve zusätzlich ein Dorn im Auge sein."

Gemeint ist das von Siegfried Aldinger gestiftete Denkmal für Sebastian Lotzer neben dem Künstlerhaus unterhalb des Klosters.

Bürgermeister kommt mit Ordnungsamtsleiter und zwei Polizisten

Geht es hier darum, wer den größeren "Lotzer" hat? Und wer wem ans Bein pieseln kann? Mittwochmorgen um 11 Uhr kamen dann Bürgermeister Zimmermann persönlich ins Rote Haus am Sebastian-Lotzer-Platz. Mit Ordnungsamtsleiter Thomas Staubitzer und zwei Polizisten –­ Hausdurchsuchung!

Mayk Herzog: "Der Schwabo-Artikel hatte durchschlagenden Erfolg. Heute Vormittag fand eine Hausdurchsuchung statt. Großer Bahnhof!"

Laut Herzogs Angaben durchsuchte das Rathaus offenbar seine Wohnung in den ehemaligen Gastro-Räumen im Erdgeschoss. Herzog: "Ich kam eine Stunde später dazu, weil ich unterwegs war. Die Herren haben meine Wohnungen durchsucht. Wie schon 15 bis 20 Mal letztes Jahr. Ohne Durchsuchungsbeschluss und ohne Voranmeldung!"

Gut 15 Stunden vorher hatten FW-Gemeinderat Jan Straub (Feuerwehrmann) und Bürgermeister Zimmermann plötzlich die Sitzung des Kulturausschusses verlassen. Straub: "Brandalarm."

Laut Blaulicht News Horb sei der Alarm aus dem Sebastian Lotzer-Haus gekommen. Ist das die Ursache für die Durchsuchung nach dem provozierenden "Pinkelstein-Spruch" von Mayk Herzog?

Der Architekt und Immobilienbesitzer: "Nein, sicher nicht. Eine Herdplatte einer Dame hatte eine große Rauchwolke fabriziert. Daher der Alarm!"

Das Rathaus sagt: Es war genau dieser Brandalarm, der zur Durchsuchung führte.

Rathaussprecherin Inge Weber nimmt am Nachmittag Stellung: "Anlass war ein gestern ausgelöster Brandalarm in dem Gebäude. Wie sich herausgestellt hat, wurde der Alarm in dem versiegelten Teil des Gebäudes ausgelöst. Deshalb auch heute die Kontrolle. Dabei wurde festgestellt, dass erneut das amtliche Siegel gebrochen wurde und dort wieder gewohnt wird. Der Vorgang ist umso bemerkenswerter, weil der Bauherr erst kürzlich wegen Siegelbruchs an gleicher Stelle gerichtlich verurteilt wurde. Die Stadt Horb wird nun erneut eine Nachversiegelung veranlassen und den Vorgang zur Anzeige bringen. Die Stadt hegt die Hoffnung, dass das Gericht den wiederholten Siegelbruch entsprechend zu würdigen weiß."

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