Wo OB Peter Rosenberger (links) und Campusleiter Peter von Viebahn es sich derzeit noch beim Neckarblühen gemütlich machen können, sollen schon bald die Container für die Erweiterung der Hochschule errichtet werden. Foto: Dold

Duale Hochschule erweitert ihre Unterrichtsfläche ab 2012 um 610 Quadratmeter mit Containern.

Horb - Die Zahl der Studierenden an der Dualen Hochschule, Campus Horb, steigen seit Jahren. Und nun kommt auch noch der doppelte Abiturjahrgang 2012 hinzu. Damit die Hochschule nicht aus allen Nähten platzt, ist eine Erweiterung dringend erforderlich. Nun gibt es dafür grünes Licht: Das Wissenschaftsministerium hat einer Erweiterung um 610 Quadratmeter zugestimmt – wenn auch "nur" für eine interimsmäßige Containerlösung.

Hoch erfreut zeigte sich Campusleiter Peter von Viebahn ob dieser Entscheidung. Trotz geburtenschwacher Jahrgänge glaubt er an eine Fortsetzung des Trends der steigenden Zahl von Studierenden – ganz einfach, weil der Bedarf an Ingenieuren angesichts steigender Technisierung immer mehr zunehme. Waren es im Jahr 2006 noch 409 Studierende am Campus Horb, so sind es mittlerweile 840. Die Anzahl der Abiturienten wachse, auch Techniker und Meister könnten sich hier weiter bilden.

Ähnlich sieht dies auch Oberbürgermeister Peter Rosenberger. Die Stadt Horb begleite die Entwicklung der Hochschule positiv. Die Auszeichnung als Hochschulstandort bringe einen Mehrwert für die Stadt, ist sich Rosenberger sicher.

Derzeit müsse man auf engstem Raum arbeiten, so von Viebahn. Ausweichräume hat die Hochschule bereits beim Marmorwerk, dem alevitischen Verein und dem ASV. Als Notquartier für Vorlesungen funktioniere das zwar, nicht jedoch, wenn Laborräume gebraucht würden – was für Kfz-Prüftechnik, CAD, Elektrotechnik und Sprachlabor benötigt wird.

Die Container werden voraussichtlich auf den Grün- und/oder Parkflächen rund um den Campus errichtet. Im Januar soll das Fundament gebaut werden, im Frühjahr sollen die Container folgen. Einen Mangel an Parkplätzen werde es nicht geben, so der OB, da die Parkplätze am Festplatz in Richtung Neckarbad bestehen bleiben sollen.

Die Containerlösung soll nicht das letzte Wort sein, angestrebt wird eine dauerhafte Erweiterung. Hierzu muss aber das Ministerium wieder sein Einverständnis geben.

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