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Horb a. N. Große Huldigung für eine Knolle namens Annabelle

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Die von Martin Wehle angebotenen und selbst geleiteten Felderbegehungen stoßen beim Frühkartoffelfest auf gute Resonanz. Foto: Schwarzwälder Bote

Horb-Grünmettstetten. Der Grünmettstetter Biolandwirt Martin Wehle und seine Familie haben am Samstag ab dem späteren Nachmittag auf ihrem Areal fast schon ein kleines Volksfest organisiert.

Seit 29 Jahren produziert Wehle sein Obst und Gemüse nach biologischen Anbaumethoden, und während es in den vielen Jahren zuvor schon immer wieder "Kartoffelfeste" bei den Wehles gab, so war am Samstag das "1. Grünmettstetter Frühkartoffelfest" angesagt, eine Art Testlauf fürs kommende Jahr, wenn der Biolandwirtschaftsbetrieb seinen 30. Geburtstag feiert. Am Samstag ging es vornehmlich um die Frühkartoffel-Sorte "Annabelle", der dann bis spät in die Nacht hinein ordentlich gehuldigt wurde.

Martin Wehle zog das Fest-Fazit: "Dass mit diesem Fest alle Erwartungen genial übertroffen wurden und wir alle Frühkartoffeln verkauft haben, macht mich sprachlos." Nur durch die enge Zusammenarbeit der Familien Wehle und Kocheise (beide aus Grünmettstetten und Bittelbronn) sowie Flaig aus Göttelfingen im Gäu sei es möglich gewesen, diese Größenordnung zu bewältigen. Besonderer Dank galt dabei seiner Frau Gabriele und ihrem Schwiegersohn Sebastian Kocheise für die Bereitstellung seiner großzügigen und direkt ans Wehle-Grundstück angrenzenden Hoffläche und auch des neuen großen Holzschuppens. Beides zusammen hatte sich bis spät in die Nacht hinein als vortreffliches Fest-Areal herausgestellt.

Die Betreiber des Biolandhofs hatten sich für den Samstag wieder einiges einfallen lassen. So stießen die von Martin Wehle angebotenen und selbst geleiteten Felderbegehungen auf überaus positive und gute Resonanz bei den vielen Gästen. Es gab auch kenntnisreiche Einblicke in die beim Kartoffelanbau und der Kartoffelernte eingesetzten Maschinen. Dann gab es zur Unterhaltung etwa ein Kartoffelschätzen in einem großen Glas, in dem Lokalmatadorin Raphaela Lehmann den Jackpot knackte, indem sie exakt die Zahl von 269 im Glas enthaltenen Kartoffeln tippte. Auch an Kinder haben die Wehles gedacht. Sie konnten sich etwa an der "Hau den Lukas"-Variante von "Hau die Bohne" erfreuen oder Tischtennis spielen. Die jüngsten Gäste waren auch mit Freude dabei, den Hof der Familie Wehle mit Straßenmalkreide zu verzieren.

Auch das musikalische Rahmenprogramm kam gut an. Dieses bestritten neben dem Duo "Acoustic Voices" (Daniel Renz aus Bittelbronn mit Gitarre und Schlagzeug sowie Sängerin Judith Kocheise, die Tochter von Martin und Gabriele Wehle) hernach auch noch ein Discjockey, wobei sich der große Hof und der neue Schuppen auch als wahre Fest-Oasen erwiesen. Martin Wehle war am Schluss begeistert: "Der Erfolg dieses Frühkartoffelfestes ermuntert uns jetzt noch zusätzlich, auch im kommenden Jahr beim 30. (Frühkartoffel)-Hoffest noch eine Schippe draufzulegen."

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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