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Horb a. N. Frauen und Männer der frohen Botschaft

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Der katholische Kirchengemeinderat übernimmt unter anderem die Aufgaben für die Verkündigung der Frohen Botschaft Jesu Christi (martyria). Das Symbolbild zeigt einen Ausschnitt der künstlerischen Gestaltung der Stiftskirche.Archiv-Foto: Hopp Foto: Schwarzwälder Bote

Die katholischen Kirchengemeinderäte in Horb und Rexingen sind gewählt. Die Wahlbeteiligung lag in Horb bei 16,8 Prozent und in Rexingen bei 24,3 Prozent.

Horb. Die Kirchengemeinde informiert über die Hintergründe: Der Kirchengemeinderat ist in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein wichtiges Gremium. Er leitet zusammen mit dem Pfarrer die Kirchengemeinde und trägt somit die Verantwortung für die Sendung der Kirche. Er übernimmt die Aufgaben für die Verkündigung der Frohen Botschaft Jesu Christi (martyria), für die Feier der Liturgie (liturgia), für die Erfüllung der Nächstenliebe (diakonia) und für die Einheit und Gemeinschaft (koinonia). Außerdem trägt er die Verantwortung für die ortskirchliche Steuervertretung und Vermögensverwaltung. Nicht zuletzt ist er für die Vernetzung der örtlichen Gruppen und Kreise verantwortlich.

Die Kirchengemeinderatswahlen sind jetzt in den katholischen Kirchengemeinden Heilig Kreuz Horb und St. Johann Baptist Rexingen ausgezählt worden. Hier werden die Ergebnisse bekannt gegeben, die von den Wahlausschüssen in Horb unter der Leitung von Hubert Dettling und in Rexingen unter Josef Appenzeller ausgezählt worden sind. Aufgrund der derzeitigen prekären Situation der Prävention- und Schutzmaßnahmen sind die Wahllokale geschlossen geblieben und man konnte nur per Briefwahl wählen, was – so vermutet Diakon Klaus Konrad – durchaus zur Reduzierung der Wahlbeteiligung beigetragen hat.

In Horb wurden von 2214 Wahlberechtigten insgesamt 373 gültige Stimmen abgegeben, das heißt: die Wahlbeteiligung lag bei 16,8 Prozent. In Rexingen lag die Zahl der Wahlberechtigten bei 414, und abgegeben wurden 101 gültige Stimmzettel. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 24,3 Prozent. Doris Albrecht ist die Stimmenkönigin mit 314 Stimmen, gefolgt von Joachim Milles mit 290 und Ursula Nagel mit 272. Es folgen Klaus Angster 262, Jürgen Wütz 253, Joachim Beuter 249, Mario Palumbo 243, Alfred Seifriz 233, Franz Briegel 229, Volker Weber 218, Wolfgang Weis 179 und Wolfram Hauer 165. Unter den Gewählten sind die Ratsmitglieder Briegel, Milles, Palumbo und Weis neu, während die anderen schon seither mitgemacht haben, manche schon in der 2., 3. oder sogar 4. Periode.

Acht Kolpingmitlieder sind mit dabei

Konrad, der auch Präses der Kolpin gsfamilie ist, freut sich besonders, dass unter den Kirchengemeinderäten insgesamt acht Kolpingmitglieder sind. Er freut sich auf eine gute Zusammenarbeit aller zusammen mit Pfarrer Elmar M. Morein und seinen Teamkollegen P. Jennis Thomas, Diakon Ewald Wurster, der Ehrenamtsbeauftragten Raphaela Lehmann sowie dem weiteren Mitarbeiterstab der Kirchenpflegerin, dem Sekretärinnen-Team Ursula Liebetanz, Carina Asprion und Heike Brock sowie derzeit als Krankheitsvertreter für U. Liebetanz Jens Dierberger.

In Rexingen ist erfreulich, dass die vier bisherigen Kirchengemeinderäte, die sich wieder zur Wahl gestellt haben, alle gewählt wurden: Stimmenkönigin ist Elisabeth Wollensak mit 93 Stimmen gefolgt von Lorenz Kreidler mit 92 Stimmen und Claudia Distel mit 90 Stimmen sowie Prenk Marku mit 56 Stimmen.

Wann genau die Konstituierungen mit Wahl der (Gewählten) Vorsitzenden und Stellvertreter sowie Schriftführer stattfinden kann, ist wegen der aktuellen gefährlichen Lage in Sachen Pandemie noch offen. Sie wird wohl erst nach dem 15. Juni stattfinden. Dann können auch die Ausschüsse, wie zum Beispiel der Verwaltungsausschuss in Horb als auch die Pastoralausschüsse sowie die weiteren, die dann gebildet werden, in beiden Gemeinden besetzt werden.

Der Horber Stiftungsrat für die Spitalstiftung, der sich hauptsächlich aus Kirchengemeinderatsmitgliedern zusammensetzt, kann laut Satzung der Stiftung noch länger im Amt bleiben, auch noch bis nach der Sommerpause oder im Herbst. Die bisherigen Kirchengemeinderatsmitglieder bleiben alle vorläufig noch im Amt bis zur Konstituierung und die ausscheidenden KGR-Mitglieder werden in dieser konstituierenden Sitzung verabschiedet.

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