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Horb a. N. Formaldehyd:

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Von Jürgen Lück

Horb. Die Formaldehyd-Sanierung an den Schulen droht teuer zu werden. Im Gemeinderat nannte OB Peter Rosenberger zum ersten Mal eine Zahl zu den Kosten: 750  000 Euro.

Rosenberger: "Für die anstehenden Sanierungen sind 750 000 Euro im Haushalt 2014 positioniert – ohne dass wir eine Leistung überhaupt ausgeschrieben haben." Das heißt: Das sind reine Schätzungen. Erst bei Angeboten von Firmen kann das Rathaus wirklich sagen, wie teuer die Sanierung wird.

Dazu wurde jetzt beschlossen, in welcher Reihenfolge was saniert wird. Ganz oben auf der Liste steht das Schulzentrum Hohenberg, Bereich Realschule. Hier soll ab Frühjahr bis zu den Sommerferien saniert werden. Derzeit rechnet das Rathaus damit, dass man Container für mindestens vier Klassenzimmer anmieten muss, damit der Schulbetrieb weiterlaufen kann.

In der Nordstetter Grundschule gibt es Doppelbelastung

Auch das Martin-Gerbert-Gymnasium (MGG) bekommt den Musiksaal, das Rektorat und das Sekretariat saniert. Ganz oben ist auch die Grundschule Nordstetten. Hier herrscht sogar eine Doppelbelastung durch Holzschutzmittel im Flur. 99 Nanogramm Lindan pro Kubikmeter Luft wurden hier gemessen. Es steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Auch Nervenschädigungen soll es auslösen.

Das Blockhaus, in dem die Ganztagsschüler betreut werden, hat mit 0,19 mg/Kubikmeter Luft zu hohe Formaldehydwerte. Laut Stadtarchitekt Thomas Hellener hat man hier die Quelle noch nicht gefunden. Unter Verdacht stehen hier die Decken, Wand und Bodenverkleidungen. Allerdings wird auch ein Abriss nicht ausgeschlossen. In der Drucksache heißt es: "Bei den Planungen sollte der derzeitige Restwert des Gebäudes ebenfalls in Betracht gezogen werden."

Arbeiten im Gymnasium nicht so dringend

In der Grundschule Talheim stehen ebenfalls Sanierungsarbeiten an. In der Außenklasse wurden 0,17 mg und im zweiten Obergeschoss 0,154 mg Formaldehyd pro Kubikmeter Luft gemessen. Auch die Grundschule in Grünmettstetten bekommt neue Wandverkleidungen. Der südwestliche Raum hat eine Belastung von 0,14 mg/Kubikmeter Luft.

Als nicht ganz so dringend wird die Sanierung der Klassenräume, des Zentralbaus und des Neckarbaus im MGG gesehen. Auch die Grundschule Bittelbronn ist unter Priorität II gelistet, weil hier nur das Rektorat mit 0,182 mg belastet ist.

In der Steinachhalle in Talheim liegt die Belastung zwar mit 0,134 mg über dem Richtwert von 0,12, hier soll aber die Lüftung vorerst Schäden vermeiden. Stadtarchitekt Hellener schreibt: "Durch die bestehende Lüftungsanlage kann maßgeblich Einfluss auf die Luftqualität genommen werden."

Auch die Turn- und Festhalle Altheim leidet unter dem Weichmacher PCB, der als krebsauslösend gilt. Der Wert liegt bei 44 Nanogramm/Kubikmeter Raumluft. Hellener schreibt: "Der Vorsorgewert wurde deutlich überschritten. Der Eingreifwert ist aber noch nicht erreicht." Die Schulen in Altheim, Dettingen und Bittelbronn bleiben unter Beobachtung. Hier liegen die gemessenen Werte teilweise knapp unter dem Richtwert.

 
 

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Florian Ganswind

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