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Horb a. N. Fischer fördert digitale Kompetenzen bei Schülern

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Über die Kooperation bei "IT2School" freuen sich (hinten von links) vonseiten Fischer Henrik Schmieder, Marco Schreiner, Jessica Benten und Enrico Schmidt mit Schulleiterin Bianca Brissaud und Lehrer Simon Montscher sowie Schülern der vierten Klasse (vorne). Foto: Fischer Foto: Schwarzwälder Bote

Horb-Altheim. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags läuteten Jessica Benten und Enrico Schmidt aus dem Ausbildungsbereich der Unternehmensgruppe Fischer Anfang Dezember den Start des Projekts "IT2School" an der Grundschule Altheim ein. Dabei handelt es sich um eine Aktion der Initiative Wissensfabrik, welche die Unternehmensgruppe mitgegründet hat. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler spielerisch an Informationstechnologien heranzuführen.

Das aktuelle Angebot der Wissensfabrik richtet sich an die Viertklässler der Grundschule Horb-Altheim – ihnen werden unter anderem Unterlagen für den Unterricht zur Verfügung gestellt. So können die Kinder spielerisch digitale Kompetenzen entwickeln und dank "IT2School" frühzeitig positive Erfahrungen mit Informationstechnologien sammeln, wie das Unternehmen berichtet. "Als regional verwurzeltes Unternehmen tragen wir große Verantwortung. Auch deshalb haben wir die Wissensfabrik im Jahr 2005 mitgegründet. Die Initiative ermöglicht uns, Kinder frühzeitig für technologische Neuerungen zu begeistern und sie mit digitalen Kompetenzen auszustatten", erklärt Enrico Schmidt, Leiter Personalentwicklung und Ausbildung.

IT ist mehr als Videospiele

In den kommenden Monaten werden die Lehrerinnen und Lehrer einen Teil der Inhalte im Rahmen des Unterrichts weitergeben. "Wir vermitteln den Kindern, dass IT mehr ist als Videos schauen und spielen. Stattdessen bringen wir ihnen bei, wie Daten übertragen und Anwendungen programmiert werden", erklärt Schulleiterin Bianca Brissaud.

Einblicke in die grafische, blockbasierte Programmiersprache Scratch erhalten die Kinder später vonseiten der Unternehmensgruppe Fischer: Dann schulen der Fischer DH-Student Marco Schreiner und der Fischer Auszubildende Henrik Schmieder die Schüler. Die beiden Fischer IT-ler sorgen dafür, dass die Kinder sich in der einfachen Entwicklungsumgebung zurechtfinden und erste Erfahrungen mit dem Programmieren machen können.

Kinder kommen zu Fischer

Darüber hinaus werden die Schüler unter Anleitung den Fischertechnik Roboter Bausatz Calliope zusammenbauen. Damit ist ein eigenständiges und intuitives Zusammensetzen der Programme gewährleistet ebenso wie ein schnelles Erfolgserlebnis.

Im kommenden Jahr besuchen die Kinder den Hauptsitz der Unternehmensgruppe Fischer in Tumlingen, um die erlernten Inhalte und Fertigkeiten aufzufrischen. Unter anderem steht dann ein Besuch des Global Distribution Centers auf dem Programm. Dort können die Schüler sehen, wo und wie Barcodes verwendet werden. In der Lehrwerkstatt wird der Nachwuchs auch den 3D-Drucker in einer Live-Vorführung erleben. Außerdem ist eine Vorstellung der Fischertechnik Fabrikanlage geplant, um den Schülern reale Geschäftsprozesse in der Simulation zu veranschaulichen.

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