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Horb a. N. Eutinger Schützen präsentieren ihren Umbau

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Über 100 Christbäume sammelten die Sportschützen Eutingen rund um Oberschützenmeister Eberhard Gsell (Vierter von links) und seinem Stellvertreter Lothar Platz (links), die später zum Fest für den Schützenheim-Umbau ins Schützenhaus einluden. Foto: Feinler Foto: Schwarzwälder Bote

Eut ingen. Fast doppelt so viele Christbäume wie im vergangenen Jahr sammelten vier Nachwuchs- und zwei erwachsene Sportschützen von Eutingen am Samstag. Den über 100 ausgedienten Nadelbäumen waren Spenden für die Jugendarbeit der Eutinger Sportschützen beigelegt. Einen vollen Erfolg nennt Oberschützenmeister Eberhard Gsell die Aktion, die nun zum zweiten Mal stattfindet. Er lobt alle Helfer und dankt allen Spendern.

Nach dem Sammeln luden die rund 100 Mitglieder zum Fest ins Schützenhaus ein, das aktuell saniert wird. "Der Erlös aus der Sammlung kommt aber der Jugend zugute", betonte Oberschützenmeister Eberhard Gsell. Die Jugend habe sich stark eingebracht und benötigt das Geld zur Teamgeist-Unterstützung. Der Oberschützenmeister könne sich auch vorstellen, dass sich die Jugend einen Bereich im Umbau einrichtet. "Das müssen wir mit den Jugendlichen noch besprechen", betonte er.

Am Samstag konnten sich Teilnehmer des Fests bei Bewirtung ein Bild von den Umbaumaßnahmen der Eutinger Sportschützen machen. Wer wollte, erhielt auch einen Flyer mit Infos sowie Aufrufen zu Spenden und Arbeitskraft-Spenden.

Durch das Bauvorhaben, das im vergangenen Sommer begonnen hatte, wurden verschiedene Dach- und Bauformen der aktuellen Schießhalle angepasst. So entstand ein einheitliches Bild. Das Dach der alten Schießhalle, das in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig war, wurde abgerissen und ein neues aufgebaut. Hell wirkt der Umbau, der auch mit neuen Fenstern versehen wurde. Vor dem Fest beratschlagten einige Schützenmitglieder über den potenziellen Bodenbelag. Die Ständerbauweise war in der alten Schießhalle schon zu erkennen.

"Das werden Umkleideräume und ein Schulungsraum", erklärte Eberhard Gsell beim Rundgang. An die Schießhalle grenzt die neu installierte behindertengerechte Toilette an. Diese soll mit Spenden und den Mitteln des Crowdfunding realisiert werden.

Großräumig gestaltet sei sie über die alte Schießhalle zu erreichen. Die Damen- und Herren-Toiletten sollen räumlich getauscht und saniert werden. Da die bisherigen Fenster entfernt wurden, soll eine Abzugsanlage für die drei Toilettenräume installiert werden. Denn an die Toilettenräume grenzt der Küchenbereich an.

Die Gemeinde Eutingen habe das alte Sportheim gekauft, weshalb die Eutinger Sportschützen nach Rücksprache einige Küchenbestandteile daraus erhalten konnten. Neben der Edelstahlspüle sollen auch Spülmaschinen installiert werden.

Auch werde der Abzug aus dem alten Sportheim angebracht, womit für die künftige Bewirtung im Schützenhaus gesorgt werde.

Neben dem Küchenbereich soll ein Auswertungsraum entstehen, der Wände zum Öffnen erhalten soll. "Dann kann man die Küche bei Bedarf vergrößern", erklärte Eberhard Gsell, dass dies sicher bei größeren Veranstaltungen von Nöten sei. Zudem könnten so Akten und weitere Dinge in dem separaten Raum gelagert werden. Von der neuen Schießhalle könnte man über den Küchenbereich in diesen Raum.

Die Erweiterung des Küchenbereichs sei dringend nötig gewesen, hätten die Mitglieder bisher kaum Platz gehabt. Vor allem bei Veranstaltungen wie dem Vereinspokalschießen, an der Fasnet und weiteren sei man schnell an seine Kapazitätsgrenzen gelangt. Außerdem sei der Küchenanbau nun energieeffizient saniert worden, habe Fenster und eine Dämmung erhalten.

Da alles bei laufendem Vereinsbetrieb und mit starkem ehrenamtlichem Engagement erfolge, werden Estricharbeiten für den Küchenbereich nach der Fasnet erfolgen. Anschließend würden die Wände verputzt. Da immer wieder ehrenamtliche Helfer benötigt werden, haben die Sportschützen im Ort zum Mitmachen aufgerufen.

Wie wichtig die Sanierung ist, zeigte nicht nur das in die Jahre gekommene Abrissmaterial. "Unserer ersten Mannschaft gelang jüngst der Aufstieg in die Bezirksoberliga", freuen sich die Sportschützen und schreiben weiter: "Mit einer der modernsten Schießhallen der Region sind wir häufig Ausrichter der Kreismeisterschaften und des Kreisschützentages, dennoch ist unser Vereinsheim in die Jahre gekommen und äußerst sanierungsbedürftig. Um weiterhin unseren Schießsport auf gewohnt hohem Niveau ausführen zu können, freuen wir uns über Unterstützung."

Die Baukosten des Gesamtprojekts seien bei 242 000 Euro vorgesehen, wovon 60 000 Euro durch Eigenleistung des Vereins erbracht werden sollen.

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