Winfried Hess Foto: Schwarzwälder-Bote

Sommerinterview: Winfried Hess zieht es im Urlaub ans Wasser

Horb. Vom Präsidenten eines Pétanque-Clubs erwartet man Frankreich als Urlaubsziel. Doch Winfried Hess vom Pétanque-Club Burggarten Horb bleibt in heimischen Gefilden. Aber das Thema Sport lässt ihn auch im Urlaub nicht los, wie er uns erzählt.

Wohin geht es in diesem Jahr in den Urlaub?

Meine Frau und ich haben in diesem Jahr schon mehrere Städtereisen gemacht, immer nur 3 bis 4 Tage. Jetzt geht es noch ein paar Tage an den Bodensee, Flugreisen haben wir nicht geplant.

Inwiefern hat die politisch unsichere Situation in vielen Teilen der Welt die Wahl Ihres Urlaubsorts beeinflusst?

Uns gefällt es in der Heimat so gut, wir mussten nicht darüber nachdenken.

Wie können Sie an Ihrem Urlaubsort am besten abschalten?

Ich schalte am besten beim Boule spielen ab, ansonsten schauen wir uns zusammen gerne Museen oder Sehenswürdigkeiten an.

Sind Sie eher der Strand-, Pool- oder der Bergtyp?

Weder noch, allerdings liebe ich das Meer, die Wellen, die an eine Felsenküste branden, und den typischen, salzigen Geruch, der einen beim Abendspaziergang am verlassenen Strand oder in einem Fischereihafen in der Bretagne ständig umweht. Aber stundenlang am Pool oder Strand liegen, oder einsame Bergwanderungen – nein, nichts für mich.  

Ist Ihr Handy ausgeschaltet?

Nein, mein Smartphone ist immer dabei, als Kamera, um Schnappschüsse festzuhalten und um für die Familie erreichbar zu sein. Gleichzeitig ist es mir wichtig, auch im Urlaub zu wissen, was sonst auf der Welt passiert.  

Welche Apps und Funktionen des Telefons sind für Sie auch im Urlaub unverzichtbar?

Wie gesagt, die Kamera, Whats App und Google News sind immer standby.

Welche Themen bewegen Sie derzeit so, dass sie sich auch an den freien Tagen damit beschäftigen werden?

Alles, was mit dem Pétanquesport zu tun hat, sowieso, aber auch das aktuelle Weltgeschehen und natürlich die Familie, Kinder, die auf Auslandsreisen sind, oder nahe Verwandte, die bald Diamant-Hochzeit feiern werden. Und natürlich auch zukünftige Ereignisse im Verein, die geplant und organisiert werden müssen.

Was lesen Sie in diesem Urlaub?

Tageszeitung, Stern, GEO

Treiben Sie Sport im Urlaub?

Pétanque, sooft es geht!

Welche Reise würden Sie gerne wiederholen?

Keine, jede Reise soll einmalig sein!

Und wohin würde Ihre Traumreise gehen?/

In meinen Träumen bin ich oft irgendwo am Meer, wo, ist fast schon egal!

Wann haben Sie letztes Mal Urlaub zu Hause gemacht?

Alle freien Tage zu Hause sind wie Urlaub, da ich für meinen Sport sehr viel unterwegs bin.

Welches ist Ihr Lieblingsort im Kreis Freudenstadt, an dem Sie Ihre Seele baumeln lassen?

In Hörschweiler auf meiner Terrasse.

Was ist Ihr Lieblings-Eis?/

Nichts spezielles, fruchtiges Eis schmeckt immer!

Und was legen Sie im Sommer am liebsten auf den Grill?

Auch da bin ich sehr flexibel, vom saftigen Schweinenacken bis zur Merguez, aber auch Feta und verschiedene marinierte Gemüse schmecken sehr lecker.

Müssen Anzug und Krawatte auch bei 35 Grad sein? Wie halten Sie es mit der Kleiderordnung?

Nein, von Anzug und Krawatte halte ich gar nichts. Das hat mit der Außentemperatur nichts zu tun. Ich bin da sehr tolerant und bevorzuge legère Freizeitkleidung. Uniformität jeglicher Art ist mir suspekt. Wir sind alle Individuen und jeder kann tragen, was er will.

Was steht bei Ihnen nach den Ferien als wichtigstes Projekt an?

Das Wichtigste ist die Vorbereitung der Frauen-DM bei uns auf der Schütte Mitte September. Aber zuvor darf ich noch in meiner Funktion als Jugendreferent des Landesverbandes meine Jugendlichen zur Jugend-DM nach Ratingen begleiten. Da gilt es noch einiges zu organisieren.