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Horb a. N./Empfingen Kreisstraße soll 2020 ausgebaut werden

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Maroder Autobahnzubringer: die K 4762 zwischen Betra und Empfingen. Foto: Hopp

Horb/Empfingen - Der Landkreis hält an einem Ausbau der K 4762 zwischen Betra und Empfingen im nächsten Jahr fest und stuft die Chancen dafür als gut ein.

Mit dieser Botschaft wartete Reinhard Geiser, Erster Landesbeamter, am Montag in der Sitzung des Kreistags auf. "Wir werden so schnell wie möglich bauen", so Geiser, vor allem an die Adresse von Kreisrat Wolfgang Kronenbitter (FWV). Wie berichtet, steht das Projekt derzeit auf tönernen Füßen, weil dem Kreis noch Grundstücke für den Ausbau fehlen. Geiser erklärte, er sei nach den jüngsten Gesprächen mit den beiden Eigentümern jedoch zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommen werde. In die Verhandlungen eingebunden sei auch die Stadt Horb.

Ohne die Flächen wird es wohl nichts mit einem Ausbau in 2020. Wolfgang Kronenbitter hatte angeregt, zur Not trotzdem sofort mit dem Ausbau zu beginnen und einen Lückenschluss später herzustellen. Dabei spielt das Regierungspräsidium Karlsruhe aber nicht mit. Die Lücke betrüge rund 850 Meter. Nach einer langen und gut ausgebauten Geraden von Empfingen her müsste die Straße dann von 6,50 auf 5,50 Meter verschmälert und durch eine vergleichsweise scharfe Kurve geführt werden. Das RP und das Straßenbauamt des Landkreises sehen dies als kritisch an, schon alleine aus Gründen der Verkehrssicherheit. Auch rechtliche Gründe stünden dem entgegen. Ein Bau mit Ausnahme einer Lücke schüfe faktisch Tatsachen, Alternativen und Kompromisse wären dann von vorne herein nicht mehr möglich. Eine Enteignung wäre aus Sicht der öffentlichen Hand dann wohl der einzige Weg, zu einer sinnvollen Lösung zu kommen.

Zuversicht nach den jüngsten Gesprächen

Kronenbitter wiederholte seine bekannten Argumente, wonach eine weitere Verschiebung "nicht akzeptabel" sei. Der Autobahnzubringer hätte schon 2016 erneuert, verbreiter und begradigt werden solle. Man könne "immer Gründe gegen etwas finden", wenn man wolle. Mit einem Baustart ohne den Segen des Landes würde der Kreis aber den Zuschuss gefährden, so das Landratsamt. Fünf Millionen Euro sind für den Ausbau veranschlagt, 2,5 Millionen soll das Land bezahlen.

Am Ende schwenkte auch Kronenbitter ein und ließ sich von der momentanen Zuversicht des Landkreises einigermaßen beruhigen. Der Kreistag einigte sich auf die Beschlussformel, dass die Ausschreibung noch in 2019 erfolgen und der Bau in 2020 beginnen soll – unter der Maßgabe, dass der Zuschuss "nicht gefährdet" wird.

Die K 4762 bleibt damit im Dringlichkeitsprogramm des Landkreises. Das aktualisierte Gesamtpaket an Straßenbauprojekten wurde einstimmig verabschiedet.

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