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Horb a. N. Einst noch der Winteranfang im keltischen Kalender

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Horb. Die katholische Kirchengemeinde Heilig Kreuz Horb mit Filialen in Isenburg und Ihlingen begeht kommende Woche Allerheiligen und Allerseelen.

Die Anfänge eines gemeinsamen Gedächtnistags für alle Märtyrer in Bezug auf das kirchliche Hochfest Allerheiligen, das jetzt bald am Mittwoch, 1. November, bei den Katholiken begangen wird und nachmittags auch immer zum Gräberbesuch führt, liegen im vierten Jahrhundert, als die Zahl der Gedenktage stark gewachsen war. Ephraim der Syrer bezeugt ein solches Fest in Ostsyrien für den 13. Mai, Johannes Chrysostomus für Antiochien und das byzantinische Reich am Sonntag nach Pfingsten. Der Ostersieg Christi spiegelt sich in der österlichen Vollendung der Heiligen. Rom übernimmt zunächst den Termin am 13. Mai, der an die Kirchweihe des Pantheons, zuvor ein Tempel zu Ehren aller Götter, erinnert. Ausgehend von Irland und England verlagert sich das Allerheiligengedächtnis zunehmend vom Osterfestkreis auf den 1. November, den einstigen Winteranfang im keltischen Kalender. Papst Gregor IV. führte 835 Allerheiligen für die gesamte Westkirche ein und legte das Fest auf den 1. November fest.

An diesem Tag gedenkt die Kirche aller in Christus Vollendeten, nicht allein der kanonisierten Heiligen. Der Festgottesdienst in Horb, an dem die Seligpreisungen (Mt 5,1-12 a) im Mittelpunkt der Verkündigung stehen, findet am Mittwoch, 1. November, ab 10.30 Uhr in der Liebfrauenkirche statt. Nachmittags findet in diesem Jahr der Gräberbesuch mit Andacht auf dem Friedhof erst um 15 Uhr und nicht wie gewohnt um 14 Uhr statt (im Wechsel mit anderen Gemeinden). In der Filiale St. Stephanus Isenburg ist der Gottesdienst um 9 Uhr mit anschließendem Totengedenken und Gräberbesuch. In der Filiale St. Jakobus Ihlingen findet der Gottesdienst und anschließendem Totengedenken auf dem Friedhof an diesem Feiertag um 17.30 Uhr statt.

Diese Gräberbesuche werden wegen des Feiertags aus pastoralen Gründen in der Regel traditionell schon an Allerheiligen angeboten, während an Allerseelen, am Tag darauf, in der Kirche das eigentliche Gedenken an den Tod und die Auferstehung im Messopfer begangen wird und das Totengedenken an die Verstorbenen im Mittelpunkt steht. Am Donnerstag, 2. November, findet für die ganze Seelsorgeeinheit um 18.30 Uhr in der Liebfrauenkirche in Horb die Messfeier statt. Am Fest Allerseelen wird der Verstorbenen gedacht und besonders für die Verstorbenen des vergangenen Jahres gebetet. Gleichzeitig wird für die Verstorbenen die Auferstehung und das ewige Leben erhofft. Am Freitagabend ist dann keine Messfeier.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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