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Horb a. N. Drohnenmotor entsteht in 3D-Drucker

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Michael Meyerle, Axel Blochwitz, Uwe Gerger und Jonas Werner präsentieren den selbst entwickelten Drohnenantrieb aus dem 3D-Drucker. Foto: Duale Hochscule Foto: Schwarzwälder Bote

Studenten am Campus Horb der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart haben einen Drohnenantrieb mit dem 3D-Drucker entwickelt.

Ho rb. Die additive Fertigung von Bauteilen mit dem 3D-Druck wurde vor knapp 40 Jahren erfunden. Vor zehn Jahren war die Technik dann soweit entwickelt, dass 3D-Drucker für den Einsatz in der Lehre verfügbar waren. "Den ersten 3D-Drucker haben wir 2010 im Rahmen einer Studienarbeit am Campus Horb aus einem Bausatz aufgebaut", erinnert sich Professor Wolf Burger, der die Arbeiten betreute. "Der Kollege Jim Scanlan von der University of Southampton hatte dann 2011 das erste Modellflugzeug komplett im 3D-Druck hergestellt und uns gebeten, beim Antrieb zu unterstützen. Seit dieser Zeit stand immer die Idee im Raum, auch den Verbrennungsmotor im 3D-Druck zu fertigen."

Eine Herausforderung

Michael Meyerle, Uwe Gerger und Jonas Werner, Studenten der Vertiefung Kunststofftechnik am Campus Horb haben sich jetzt dieser Herausforderung gestellt. "3D-Druckteile sind heute längst dem Forschungs- und Versuchsstadium entwachsen und von den Eigenschaften nah am Kunststoff-Spritzgussteil. Die Aufgabe war also, alle Motorbauteile kunststoffgerecht zu optimieren und ein geeignetes Konzept zu entwickeln. Der Lockdown war natürlich ein zusätzliches Hindernis, aber wir konnten für das Projekt innovative Partner gewinnen, die uns mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker und ihrem Know-how fantastisch unterstützt haben", berichten die Studenten über ihre Entwicklung. "Die Stern 3D GmbH, ASS Luippold, Eve-Tech und Ensinger haben aus unseren Entwürfen hochfeste Bauteile aus Kunststoff hergestellt und Hilgenberg Ceramics den Kolbenboden des Pendelschaftkolbens. Um die mechanische Bearbeitung haben sich Staudacher-Brugger-Kapitza und unsere Laboringenieure am Campus gekümmert", erzählen sie.

Mit der Firma Innonet Kunststoff hat Horb außerdem eine Plattform für die Umsetzung von Kunststofflösungen. Aus diesem Grund durfte der Geschäftsführer von Innonet, Axel Blochwitz, als Erster den Motor in Augenschein nehmen. Blochwitz revanchierte sich, indem er den Studierenden die Räumlichkeiten und Einrichtungen des "Digital Hub" auf dem Hohenberg zeigte und damit einen Ausblick auf die Hochschule der Zukunft gab.

Professor Tim Jansen vom Campus Horb baut dort gerade den "Maker Space" auf, ein offenes Fertigungslabor, welches Mitgliedern des "Digital Hub" den Zugang zu modernen Fertigungsverfahren wie dem 3D-Druck für Einzelstücke ermöglicht. Dazu gehören ein "Collaborative Workspace", offene Büroräume, in denen sich Projektteams zur Projektarbeit zusammenfinden. "Solche idealen Randbedingungen wie im Digital Hub sind natürlich für Studien- und Bachelorarbeiten optimal", sind sich die Studenten sicher. "Die Arbeitsumgebung erinnert an Google und Microsoft. Diese Anregungen werden wir auf jeden Fall mit in die Florianstraße an die Hochschule nehmen", heißt es in der Pressemitteilung der Hochschule.

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