Feuerwehr Mühringen informiert über das Verhalten in Gefahrensituationen
Von Marion Tischbein Horb-Mühringen. Jedes Jahr im September präsentiert sich die Feuerwehr Mühringen bei einem Tag der offenen Tür.
Gegründet wurde sie nach seinen neuesten Unterlagen 1866, so der Kommandant Michael Kramer. Man kann also in vier Jahren das 150-jährige Bestehen feiern. Nachdem Anfang des Jahres das Dach gerichtet worden war, hatte man jetzt die Tür des Gerätehauses frisch verputzt und gestrichen.
Bei der kühlen Witterung lief der Besucherstrom am Sonntag zunächst etwas spärlich, doch gegen Mittag füllte sich der Platz und die Mühringer ließen sich das gute Essen aus der Feuerwehrküche schmecken. Unter den Gästen waren Abordnungen der Feuerwehrkameraden aus Felldorf, Mühlen und Bieringen. Für musikalische Unterhaltung sorgte Hans Schick mit seinem Akkordeon.
Bei diesem Fest ist es der Mühringer Wehr ein Anliegen, die Bevölkerung über ihre Arbeit, Brandschutz und das Verhalten in Gefahrensituationen zu informieren. An einer Bilderwand waren Einsätze, Feste und Aufführungen der Theatergruppe aus früheren Jahren dokumentiert und im Innern des Gerätehauses waren in einer Präsentation Ereignisse des laufenden Jahres festgehalten.
Das DRK Mühringen war mit einem Infostand vor Ort. Timo Fischer, Meinrad Fischer und Bernward Fischer standen für Fragen zur Verfügung, erklärten die Ausstattung des DRK-Busses und wer wollte, konnte seinen Blutdruck kontrollieren lassen.
Die Jugendfeuerwehr zeigte, was zu tun ist, wenn ein Auto brennt, auch wenn es sich bei dieser Übung nur um brennende Paletten handelte. Zunächst wurde das Gebäude mit einem C-Rohr abgeschirmt, dann rückten die Jungfeuerwehrmänner unter der Leitung von Oliver Zahn dem Brand mit einem Schaumangriff zu Leibe.
Gefahren beim falschen Gebrauch von Spraydosen
Immer wieder ist es der Feuerwehr Mühringen ein Anliegen, den Bürgern zu demonstrieren, was passiert, wenn Fett brennt und man unsachgemäß zu löschen versucht. Im Haushalt heißt das: Deckel drauf oder eine Brandschutzdecke. Auf keinen Fall darf man versuchen, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Was dann passiert zeigte die Fettexplosion, bei der die Flammen haushoch schlugen.
Hingewiesen wurde von Philipp Müller auch auf weitere Gefahren wie beim unsachgemäßen Gebrauch oder Vermischen von Gefahrenstoffen oder Leichtsinn beim Umgang mit Spraydosen.
Die Kinder konnten sich, betreut von der Jugendfeuerwehr, bei Spielen wie Schlauchkegeln, an der Mohrenkopfschleuder oder an der Spritzwand vergnügen.