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Horb a. N. Corona erschwert Maislabyrinth-Betrieb

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Ob das Maislabyrinth in Rexingen öffnen darf, stand in diesem Jahr lange nicht fest. Foto: Bültel

Horb-Rexingen - Lange war in diesem Jahr nicht klar, ob das Maislabyrinth in Rexingen während der Pandemie wieder stattfinden kann. Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt und der Genehmigung eines selbst ausgearbeiteten Hygiene-Konzepts konnte Maislabyrinth-Betreiber Eugen Gekle aber aufatmen: Zum 18. Mal darf er mit seiner Freizeitattraktion seine Besucher in die Irre führen

Doch was muss man beachten, wenn man in Corona-Zeiten ein Maislabyrinth betreiben will? "Eigentlich sind das die Corona-Bedingungen, die überall gelten", fasst Gekle zusammen. Das bedeutet, dass er beispielsweise gewährleisten muss, dass der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann. Dafür habe er in diesem Jahr die Wege extra breit eingesät. 

Masken müssen im Labyrinth nicht getragen werden

Aber auch Desinfektionsständer müssen natürlich an verschiedenen Orten aufgestellt werden. "Dem Ordnungsamt mussten wir in dem Hygiene-Konzept auch ganz genau sagen, wo das ist, damit die das bei einer möglichen Kontrolle nachvollziehen können", berichtet Gekle. Ebenso sei es für ihn natürlich Pflicht, die Kontaktdaten seiner Besucher zu notieren. 

Ein Mund-Nasen-Schutz muss im Labyrinth nicht getragen werden, "nur im Kassenbereich und bei den Toiletten", erklärt der Betreiber. Außerdem sei er sehr froh darüber, dass er bis maximal 500 Besucher pro Tag in das Labyrinth lassen darf. "Da waren sie sehr großzügig."

Abstriche habe Gekle jedoch trotzdem machen müssen: Das traditionelle Maisbad sowie einen Sandkasten und andere Spiel-Möglichkeiten für Kinder darf er coronabedingt nicht anbieten. Auch auf das "Horror-Labyrinth" müssen Besucher verzichten, weil der Betreiber im Dunkeln die Sicherheitsvorschriften nicht einhalten könne, wie er erklärt.

Neben Mais wurden auch Sonnenblumen und Hanf angepflanzt

Nichtsdestotrotz erwarte die Besucher auch eine Neuheit: Zum ersten Mal sei nicht das komplette Labyrinth aus Mais. Ein kleiner Teil besteht aus großgewachsenen Sonnenblumen, Buchweizen, Dill, Hanf und vielem mehr. "Wir wollten damit einfach was Neues ausprobieren. Außerdem ist das für die Insekten gut", erklärt Gekle. Das Anpflanzen des Hanfs habe er sich natürlich genehmigen lassen. "Das ist aber eine ganz bestimmte Sorte ohne THC, davon bekommt man keinen Rausch", erklärt er und lacht. 

Und auch in diesem Jahr hat sich der Betreiber wieder ein Motto für sein Labyrinth ausgedacht: "Die Lügengeschichten des Barons." Das sei auch das Motiv des Labyrinths, das jedoch nur als Luftbild erkannt werden kann. "Auch das Luftbild sollte eigentlich viel detailreicher werden. Aber weil wir coronabedingt ja die Wege breiter machen mussten, haben wir auf einige Kleinigkeiten verzichtet", erzählt Gekle. Dennoch sei der Baron, der auf einer Kanonenkugel sitzt, von oben gut erkennbar. 

Im Labyrinth gebe es außerdem ein Quiz mit vier Stationen. Inhaltlich geht es dabei natürlich auch um den Baron. "Und am Ende der Saison werten wir das Quiz aus und der Gewinner bekommt einen Geldpreis", erklärt der Betreiber.

Die Saison ist kommenden Freitag, 11. September, wieder vorbei. Gekle hofft, dass das Coronavirus das nächste Jahr nicht mehr ganz so stark bestimmen wird. 

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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