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Horb a. N. Bleigeschosse und Schwarzpulver

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Der Vorsitzende Jürgen Kohler (links) kürte am vergangenen Samstag die gefürchtetsten Schützen in "Deadwood" beim ersten Winter-Westernschießen. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Horb-Talheim. Zahlreiche Cowboys und Cowgirls sowie Trapper und Soldaten fanden sich in der Westernstadt "Deadwood" im "Black Hills Territory" ein.

Beim ersten Winter-Westernschießen traten mehr als 30 Schützen in sechs verschiedenen Wertungen im Schützenhaus des SV Wilhelm Tell gegeneinander an. Die Schießaufsicht oblag Matthias Pfeffer, Martin Meintel, Kai Federenko und dem Vorsitzenden Jürgen Kohler. Mitunter am beliebtesten gestaltete sich das "Cowboy-Action-Shooting" (CAS), bei dem mit Bleigeschossen und Bleischrot sowie Schwarzpulver geschossen werden durfte. "Her mit der Möhre", gaben die Wildwestler das Startsignal, womit das Wettschießen gegen die Zeit begann. Als Erstes nahmen die Teilnehmer den vorgeladenen "Unterhebelrepetierer" auf, um zunächst sechs Schüsse auf drei Hängegongs abzugeben. Mit dem siebten Schuss musste ein Auslöser getroffen werden, der einen rotierenden Schneemannskopf im Schießstand zum Vorschein brachte. Nun galt es, zwei Schüsse in den Hut des Schneemanns abzugeben und sich danach auf die linke Seite vorzuarbeiten. Dort kamen die "Single-Action-Revolver" (Hahnspanner) zum Einsatz, mit welchen mehrere Ziele in Angriff genommen wurden. Zu guter Letzt mussten die Schützen an der vierten Station die Schrotflinte laden und fünf Fallplatten beschießen. Maximal 14 Patronen durften für Letzteres verwendet werden. Jeder ausgelassene Treffer (Miss) wurde mit einer Zeitstrafe von fünf Sekunden gewertet, während ein Ablauffehler ganze zehn Strafsekunden einbrachte.

Schreck siegt bei CAS

Robert Schreck ergatterte sich mit 69,59 Sekunden den ersten Platz beim CAS. Dahinter lagen die Schützen Wolfgang Oberle (74,74 Sekunden) und Claus Schmidtke (86,16 Sekunden). Beim CAS-Schwarzpulver sicherte sich Robert Peter mit 112,76 Sekunden den ersten Platz. Reiner Scholl musste sich seinem Gegner mit 142,34 Sekunden geschlagen geben.

In der Disziplin "Schootoff Duelling Tree" ging Claus Schmidtke als Sieger hervor, während Alexandra Haltiner den zweiten Platz und Bernhardt Reichert den dritten Platz holten. Auch beim "Unterhelbel Zentralfeuer" hatte Claus Schmidtke mit 89 Ringen am Ende die Nase vorn. Ihm folgten Wolfgang Oberle (84 Ringe) und Rudolf Maser (73 Ringe).

In der Disziplin "Perkussion/Steinschloss" (Langwaffen) setzte sich Matthias Mägel mit 95 Ringen durch, dicht gefolgt von Ralf Strobel (93 Ringe) und Stephen Grigas (92 Ringe). Jürgen Ruof erzielte mit 93 Ringen beim "Sharps/Rolling Block" (Einzellader) den ersten Platz, während Matthias Mägel und Rudolf Maser jeweils 83 Ringe im Ergebnis erreichten.

Die treffsichersten Teilnehmer wurden mit Preisen bedacht. So konnten die nun in Deadwood gefürchteten "Gunslinger" Trockenfleisch, Konserven, Wurst und Flüssignahrung in ihren Satteltaschen verstauen, bevor es es zum gemütlichen Umtrunk in den "Saloon No. 10" ging.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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