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Horb a. N. Bahnübergang wieder mit Sicherheits-Mann

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Keine Sicherung bei Talheim? Dieser Zustand ist behoben. Timm Kern will sich damit aber nicht zufrieden geben. Foto: Hopp

Horb-Talheim - Der Ausnahmezustand am Bahnübergang zwischen Talheim und Horb ist behoben. Seit dem späten Montagnachmittag ist der Sicherheitsposten wieder mit einem Bahnmitarbeiter besetzt. Landtagsabgeordneter Timm Kern (FDP) hat das Vorgehen der Deutschen Bahn in einem Brief an das Landesverkehrsministerium als "unhaltbar" bezeichnet.

Seit dem frühen Montagmorgen war der Bahnübergang nicht mehr von einem Sicherheitsmann überwacht und damit komplett ungesichert. Die Deutsche Bahn hatte die Lokführer daraufhin angewiesen, vor dem ungesicherten Bahnübergang anzuhalten und langsam weiterzufahren, wenn gerade kein Auto kommt.

Die Ausnahmesituation dauerte jedoch nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn nur einige Stunden. "Am späten Montagnachmittag ist der Sicherheitsposten am Bahnübergang wieder besetzt gewesen." Die Vorgehensweise der Lokführer, vor ungesicherten Bahnübergängen anzuhalten, sei eine Standardmaßnahme.

"Nicht hinnehmbar" ist die Vorgehensweise der Bahn aber für den Landtagsabgeordneten der FDP, Timm Kern. Er drückte seine Empörung in einem Brief an Landesverkehrsminister Winfried Hermann und den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Sven Hantel, aus. Er kritisiert, dass Autofahrer in keinster Weise auf diese "äußerst gefährliche Situation" aufmerksam gemacht worden seien. "Aus meiner Sicht ist diese Situation für die Verkehrsteilnehmer lebensgefährlich und daher untragbar", schreibt Kern.

Er fordert eine andere Lösung für die derzeitige Sicherung des Bahnübergangs im Handbetrieb: "Aus meiner Sicht kann es wohl kaum der Anspruch der Deutschen Bahn sein, in der heutigen Zeit einen Bahnübergang per Hand zu betreiben oder gar ohne jede Sicherung zu lassen", schreibt er in seinem Brief.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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