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Horb a. N. Bagger arbeiten am Neckar-Grund

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Die Spundwände, das ist die Metallkonstruktion, halten das Wasser des Neckars von der Baustelle fern. Foto: Parage

Horb - Die alten Betonteile werden saniert, die Klappen ersetzt: Die Energie Horb GmbH lässt die in die Jahre gekommene Wehranlage im Neckar erneuern. 5,4 Millionen Euro werden investiert, um die Weststadt auch künftig vor Hochwasser zu schützen.

An heißen Tagen haben die Bauarbeiter am Grunde des Neckars nun wirklich nicht den schlechtesten Arbeitsplatz. Sie sind nah am Wasser und damit an der Abkühlung, während sie die in die Jahre gekommene Horber Wehranlage sanieren.

Wasserkraft und Schutz weiterhin gewährleisten

Dass dies nötig ist, das hatte sich bei einer "vertieften sicherheitstechnischen Prüfung der Wehranlage" herausgestellt, wie es die städtische Pressestelle formuliert. Die Prüfung hatte ergeben, dass die Wehrklappen – sie stammen samt dem Wehrkörper aus dem Jahr 1952 – Korrosionsschäden aufweisen. Auch die Betonteile der Anlage sind sanierungsbedürftig.

"Daher ist jetzt eine umfangreiche Sanierung erforderlich, um sowohl einen zuverlässigen Hochwasserschutz als auch die Nutzung der Wasserkraft weiterhin zu gewährleisten", erklärt die Pressestelle und zitiert dabei Eckhardt Huber, den Chef der Stadtwerke.

Die Wehranlage dient dem Hochwasserschutz. Sie soll die Horber Weststadt vor den Fluten schützen und ersetzte vor fast 70 Jahren das bis dahin vorhandene Streichwehr. Inzwischen ist sie Teil des benachbarten Flusskraftwerks, das im Jahr 2010 errichtet wurde und im März 2011 in Betrieb ging.

5,4 Millionen Kosten - Land zahlt Zuschüsse

Die Kosten für die jetzt laufenden Sanierungsarbeiten summieren sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf rund 5,4 Millionen Euro. 75 Prozent davon übernehme das Land Baden-Württemberg, den Rest die Energie Horb GmbH. Sie die Betreiberin des Flusskraftwerks und ein gemeinsames Unternehmen der Stadt Horb und der Stadtwerke Tübingen.

Begonnen hat die Baumaßnahme Ende Mai. Zunächst erfolgte der Rückbau der alten, linken Wehrklappen sowie des Antriebs im linken Wehrhaus. Gleichzeitig wurden dort Spundwände gesetzt.

Sechs Firmen am Werk

Insgesamt sind laut Stadt sechs Firmen an dem Vorhaben beteiligt aus den folgenden Gewerken: Stahlwasserbau, Spezialtiefbau und Betonsanierung, Rückbau mit Entsorgung der alten Wehrklappen, Erdarbeiten und Ufersicherung, Schlosserarbeiten sowie Blitzschutz.

Momentan laufen die Betonsanierungsarbeiten an den Wänden der Wehranlage, dem Mittelpfeiler und dem Tosbecken – "in diesem Bereich wird derzeit hauptsächlich gearbeitet". Dazu kommen Ankerarbeiten für die neue Wehrklappe, deren Montage anschließend erfolge. Nach Angaben der Stadt ist der Ablauf im Bereich der rechten Wehrklappe dann derselbe. Noch bis voraussichtlich Ende November werden die Arbeiten dauern.

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