Die Allmendhütte soll erhalten werden. Foto: Hopp

Die Allmendhütte wird erhalten. Interesse und Bedarf an der Hütte sei vorhanden.

Horb-Rexingen - Der Ortschaftsrat Rexingen hat sich am vergangenen Mittwoch in öffentlicher Sitzung bei einer Gegenstimme von Wilfried Wüstholz für den Erhalt der Allmendhütte ausgesprochen.

 

Dieser Ort werde bewusst Aussichtspunkt genannt, da der Rat bereits vor einiger Zeit beschlossen habe, dort keine Grillfeste mehr zu gestatten. Dennoch liegen der Ortschaftsverwaltung immer wieder Anfragen von Gruppen und Wanderern vor, die den Aussichtsplatz gerne zum Rasten benutzen würden. Allerdings sei momentan die Nutzung der Hütte nicht möglich.

Bereits auf der Hauptversammlung des Fördervereins zur Landschaftspflege und Weidehaltung (FLW) im März hat sich dessen Vorsitzender Jürgen Schmitt positiv zur Erhaltung der Allmendhütte ausgesprochen. Dies bekräftigte er auch in der Sitzung des Ortschaftrats: "Wir werden die Sanierung der Hütte finanziell und mit Arbeitsleistung unterstützen", sagte er.

Das Gremium regte an, klare Regeln zur Benutzung der Hütte und des Aussichtspunktes zu formulieren und diese entweder als Schild dort zu installieren oder allen künftigen Nutzern als Formblatt auszuhändigen.

Die anstehende Sanierung der Hütte sei arbeits-, aber nicht kostenintensiv einzuschätzen, so Sayer. Die meisten Räte sehen im Unterhalt der Allmendhütte eine Steigerung der Attraktivität des Ortes, während Wüstholz vor möglichen Folgekosten mahnt und keinen Nutzen aus dem Fortbestand der Hütte für die Ortschaft sieht. "Sie verursacht Folgekosten, Ärger und Müll. Abreißen und den Platz begrünen reicht aus."

Der Bedarf und das Interesse an der Hütte sei jedoch vorhanden, so Sayer: "Es wäre eine Sünde, wenn wir die Hütte verkommen lassen."