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Horb a. N. "Aufblasbare Geschlechtsteile" beim Umzug unerwünscht

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Wie in den Jahren zuvor war die diesjährige Hauptversammlung der Narrenzunft (NZ) Rexingen geprägt von unterhaltsamen Ansprachen und dem regen Mitteilungsbedarf der Mitglieder. Foto: Maria Hopp

Horb-Rexingen - Wie in den Jahren zuvor war die diesjährige Hauptversammlung der Narrenzunft (NZ) Rexingen geprägt von unterhaltsamen Ansprachen und dem regen Mitteilungsbedarf der Mitglieder. Unter anderem stand das optische Auftreten der Narren sowie eine Satzungsänderung zur Aussprache.

In seinem Tätigkeitsbericht zog der Zunftmeister und Vorsitzende Mario Kamphoff ein überwiegend positives Fazit. Sowohl die diesjährige Narrentaufe wie auch der eigene Hexenball waren gut besucht. "Unser Bühnenprogramm war wieder das, was uns früher über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat", konstatierte der Zunftmeister. Dennoch merkte ein Besucher des Balls vehement an, dass ein paar Schunkelrunden der Veranstaltung gut täten. "Vielleicht haben wir ja im Verein einen versteckten Entertainer, welcher sich auf diesem Gebiet auskennt", so Kamphoff. Etwas zäh hatten sich vor den Ball die Aufbauarbeiten gestaltet, wei die Narren falsch parkende Autos zunächst auf eigene Kosten abschleppen ließen.

Polizeirevier Horb fühlt sich im Stich gelassen

Vom Polizeirevier Horb fühlte sich der Vorsitzende im Stich gelassen, da die Zuständigkeitsfrage nicht habe beantwortet werden können. Seinen Dank richtete Kamphoff an die Stadt Horb, welche letztlich die Abschleppgebühren komplett übernahm. Ebenso scheint der Streit mit der Stadtverwaltung um die Reinigungskosten für die Johanniterhalle mittlerweile beendet zu sein. Die Vorschläge der Zunft wurden teilweise von der Stadt angenommen und die Kosten haben sich im Vergleich zu 2019 halbiert. "Ich glaube, so oft habe ich der Stadt vorher noch nie gedankt. Nochmals ein Danke an Horb", gab sich Kamphoff zufrieden. Dass sich Mitglieder bei den Umzügen für das "Moschdlerhäs" erwärmten, empfand Kamphoff als positiv. "Es gibt auch einfach mehr her für die Zuschauer, statt die zigste Hexengruppe", argumentierte das Oberhaupt.

Einen unrühmlichen Abschluss fand die Saison am Fasnetsdienstag: "Noch nie mussten wir vorher einen Umzug absagen." Auch wenn sicherlich krankheitsbedingte Ausfälle im Spiel gewesen waren, so hätte dennoch eine weniger peinliche Anzahl als 50 Mitglieder zustande kommen müssen, argumentierte er. Überhaupt vermisst der Zunftmeister mehr Eigeninitiative von Seiten der Aktiven, wie er kurz vor seinem Wahlantritt deutlich der Versammlung mitteilte. "Ein Wir-Gefühl kommt nur wenig auf", bemängelte Kamphoff. Die Beteiligung zum Aushelfen beim Auf- und Abbau lasse ebenfalls sehr zu wünschen übrig. "Vielleicht sollten sich einige mal überlegen, ob sie in diesem Verein bleiben wollen", betonte der Vorsitzende. Zu den Tätigkeiten im Verein gehöre eben auch Vereinsarbeit. Des Weiteren könne es nicht sein, dass einige Mitglieder den Umzügen fern bleiben, aber sich dann am Abend der Veranstaltung in der Bar aufhalten.

"Aufblasbare Geschlechtsteile haben beim Umzug nichts verloren"

Apropos Umzüge, wer ohne seinen Hexenbesen zum Umzug erscheine, dem werde das Mitlaufen ab sofort untersagt. Außerdem verkündete der Vorsitzende sinngemäß: "Aufblasbare, männliche Geschlechtsteile haben bei einem Umzug nichts verloren." Für seine deutlichen Worte erntete Kamphoff Beifall. Abschließend betonte der Vorsitzende: "Wir sind ein Verein, auch wenn wir aus vielen anderen Ortschaften kommen."

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