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Horb a. N. Altes Denkmal erhält neue Funktion

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Sie freuen sich über die Umsetzung eines historischen Grenzsteins, von links: Doreen Amboß, zuständig für die Ausbildung in der Flurneuordnungsstelle; Dorothee Kühnel, 1. Vorsitzende der Gesellschaft zur Erhaltung und Erforschung der Kleindenkmale in Baden-Württemberg; Ferdinand Kreidler, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Horb-Dießen; die Auszubildenden Nils Stübich und Sarah Behm vom Amt für Vermessung und Flurneuordnung. Foto: © Oeynhausen Foto: Schwarzwälder Bote

Horb-Rexingen. Auch Steine können manchmal "wandern". Natürlich nur, wenn es sich um besondere handelt, wie um einen Grenzstein aus dem Jahr 1836.

Der Grenzstein Nr. 5 aus dem Jahr 1836 befand sich ursprünglich an einer anderen Stelle auf der Gemarkungsgrenze zwischen Dießen und Rexingen.

Da er dort der Bewirtschaftung im Weg stand und die Gemarkungsgrenze in dem Flurneuordnungsverfahren Horb-Dießen verändert wurde, musste er herausgenommen werden und wurde von Ferdinand Kreidler, dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, auf seinem Hof zwischengelagert.

Dank seiner Initiative und mit aktiver Unterstützung des Amtes für Vermessung und Flurneuordnung konnte der Stein nun wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden.

Grenzstein aufgestellt

Die Auszubildenden bestimmten präzise den neuen Standort nach allen Regeln der Vermessungskunst und stellten unter tatkräftiger Mithilfe der Familie Kreidler den ein Meter hohen und über 100 Kilogramm schweren Grenzstein wieder auf.

Die bisherige Grenzmarke wurde entfernt und durch den historischen Stein ersetzt, der nun wieder die aktuell gültige Grenze markiert.

Dorothee Kühnel von der Gesellschaft zur Erhaltung und Erfassung der Kleindenkmale in Baden-Württemberg zeigte sich hoch erfreut, dass ein historischer Grenzstein nun wieder seine ursprüngliche Bedeutung erlangt hat. "Besser kann man Denkmale nicht schützen, als ihnen wieder eine Funktion zu geben."

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Florian Ganswind

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