Schülerinnen und Schüler des Villinger Gymnasiums am Hoptbühl (GaH) umsorgten im Rahmen einer Projektwoche die Senioren und Seniorinnen im Heilig Geist Spital.
Das mit „Next Generation – Jung für Alt“ überschriebene Projekt reizte die Fünft- bis Elftklässler des Gymnasiums am Hoptbühl (GaH) bei der Projektwoche offensichtlich besonders: „Wir hätten 100 Kinder und Jugendliche mitbringen können“, sagt Lehrerin Marvie Knechtle, die das Projekt vor zwei Jahren ersann, „wir waren komplett überbucht“.
Schließlich konnten nur 30 Schüler teilnehmen. Die fanden sich an vier Vormittagen im Pflegeheim in der Bleichestraße ein und wurden dort nicht nur von den Bewohnern freudig aufgenommen. Auch Heimleiterin Ildiko Nyari und ihr Team bereiteten der Jugend einen herzlichen Empfang, servierten Frühstück und organisierten die Abläufe.
Der erste Tag stand unter dem Motto „Kennenlernen“. Jung kam mit Alt in Kontakt, durfte das Haus besichtigen und erhielt Einblicke in den Pflegeberuf.
Am zweiten Tag wurden bei sommerlichem Wetter ausgiebige Spaziergänge unternommen.
An Tag drei gab es Stationen, an denen die Heimbewohner ganz nach Belieben Spiele spielen, sportlich werden oder mit den jungen Menschen plaudern konnten. Am letzten Tag dann der Höhepunkt: In der Caféteria wurde die Karaoke-Maschine angeworfen und alle sangen mit: „Griechischer Wein“, „Im Frühtau zu Berge“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Santa Maria“ und vieles mehr.
Weihnachtsbäckerei in Planung
„Die Bewohner haben viel Spaß und die Jungen machen das echt toll“, lobte Ildiko Nyari nach fünf prall gefüllten Vormittagen. Am Schluss verteilten die Schüler sogar noch kleine Geschenke. Den guten Kontakt fortsetzen möchte man in wenigen Monaten mit einer Weihnachtsbäckerei. Die Schüler kehren indes spätestens in zwei Jahren zurück, wenn im GaH wieder Projektwoche ist.