Sie waren beim ersten Spatenstich (von links): Vorsitzender Beppo Weiß, Allrounder Erich Fehrenbacher, Vize-Vorsitzender Ralf Haas, Altpräsidentin Evi Brucker und Bauleiter Marius Müller. Foto: Dold

Der rote Punkt ist da, nun geht es mit Volldampf zur Sache: Die Hoorigen Hunde aus Sulzbach haben den ersten Spatenstich für ihre neue Lagerhalle neben dem Probelokal gemacht.

Zu graben gibt es einiges: So wird der kleine Abhang von der Straße zum bisherigen Parkplatz abgetragen, um eine ebene Fläche zu bekommen. „Die Netze BW verlegt die Stromleitungen. Anschließend bauen wir die Bodenplatte ein, betonieren und stellen die Seitenwände“, sagt Bauleiter Marius Müller. Den Oberbau mit dem Dach übernimmt dann eine Fachfirma.

 

Bis Ende des Jahres soll alles fertig sein, so dass für die kommende Fasnet alles einsatzbereit ist. Im vergangenen Jahr sei alles angestoßen worden, berichten Vizevorsitzender Ralf Haas und die frühere Präsidentin Evi Brucker.

Schon jetzt ist klar: Auf die Mitglieder der Hoorigen Hunde kommen in nächster Zeit viele Eigenleistungen und Arbeitsdienste zu. Um das Projekt zu stemmen, beteiligt sich der Verein auch am Dorffest in Lauterbach und bei der LEV-Veranstaltung.

Kosten von 30 000 Euro

Das soll mithelfen, das Projekt finanziell zu stemmen. „Veranschlagt sind derzeit Kosten von 30 000 Euro“, sagt der Vorsitzende Beppo Weiß. Die Gemeinde gibt einen Zuschuss von 20 Prozent über die Vereinsfördermittel. Zudem siegten die Hoorigen Hunde kürzlich bei einem Wettbewerb der Volksbank, was mit einem Preisgeld von 6000 Euro verbunden war.

Bislang waren das Sulzbacher Fasnetszelt und viel Ausrüstung an mehreren privaten Lagerstätten untergebracht. Da Eigentümer Eigenbedarf angemeldet hatten, musste eine neue Lösung her – diese wurde mit dem Lagerschuppen gefunden. „Dann ist alles an einem Platz und es wird eine ganz andere Schafferei“, ist sich Ehrenpräsident Erich Fehrenbacher sicher.

Wartehäuschen an die Neue Brücke verlegt

Er hat auch dafür gesorgt, dass die Sulzbacher Kinder nicht im Regen stehen bleiben: So wurde ein provisorisches Buswartehäuschen gefertigt, bis ein neues errichtet wird. Das bisherige wird derweil an die Neue Brücke verlegt.

Das provisorische Buswartehäuschen. Foto: Fehrenbacher

Bislang war das Auf- und Abladen des Material für das Fasnetszelt mit viel Aufwand verbunden – und bei Schnee oft nicht ganz ungefährlich. Den Standort bekam der Verein von der Gemeinde zugesprochen. Ein anderer am anderen Ende des Parkplatzes musste verworfen werden, da er nicht innerhalb der Abrundungssatzung lag.

Es gebe aber genügend Abstand zwischen Schuppen und Kreuzung und auch die Sicht auf die Straße dürfte unproblematisch sein, versichern die Vorstandsmitglieder. Der Schuppen erhält eine Fläche von vier auf 13 Metern bei 2,90 Metern Höhe. Er wird optisch ansprechend gestaltet.

So sieht der Bauplan aus. Foto: Dold

Somit schafft sich der Verein neue Möglichkeiten: Im neuen Lagerschuppen könnten bei Bedarf zusätzliche Plätze für Fasnetsgäste geschaffen werden, sagt Marius Müller. Auch ein Getränkelager oder ein Kaffee- und Kuchenverkauf wäre dort möglich. „Ein deutlicher Mehrwert an der Fasnet und es geht nicht mehr so beengt her“, so der Bauleiter.

Allerdings: Das Jahr über ist der Schuppen belegt, da dort das Festzelt und andere Sachen gelagert werden. Eine Vermietung für andere Festlichkeiten ist nicht möglich.