Hauser hütet den Ball nach gehaltenem Strafstoß. Foto: Kara

Beim Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Verein, der TSG Balingen, wird der Torhüter zum Elfmeterhelden. Wir haben ihn während der 120 Minuten genauer beobachtet.

13 Jahre, 280 Spiele und davon 65 ohne Gegentor(Angaben transfermarkt.de), so lesen sich die Zahlen von Julian Hauser für die TSG Balingen. Am Mittwoch traf er dann mit dem FC Holzhausen, bei dem er seit vergangenem Sommer spielt, auf besagte TSG. Für ihn und einige seiner Teamkollegen war es durch die Zeit bei der TSG auch ein ganz besonderes Spiel. Doch sonderlich nervös schien Hauser nicht, denn auf die Frage, was ihm beim Frühstück am Morgen des Spiels durch den Kopf gegangen sei, antwortete er nur scherzhaft: „Ich frühstücke nicht.“

 

Das Spiel begann für Hauser und den FCH mit einem Grund zum Jubeln, denn bereits nach zwei Minuten erzielten sie das 1:0. Daraufhin übernahm die TSG die Spielkontrolle, doch bis auf die 15. Minute, als Hauser im Eins-gegen-Eins gegen Moutassime retten musste, hatte er bis auf das Abfangen von Eckbällen und Flanken wenig zu tun. Trotzdem dirigierte er seine Vorderleute immer wieder lautstark.

Fokus auf die Torhüter

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich daran nicht viel – beim Gegentor war er machtlos. Und so ging es dann in die Verlängerung und letztendlich auch in das Elfmeterschießen, wo er und TSG-Torhüter Louis Potye natürlich besonders im Fokus standen.

Hauser sagt: „ Als Torwart kann man im Elfmeterschießen eigentlich nur gewinnen.“ Und genau in diesem hatte Hauser dann seinen glücklichen Moment, denn beim Versuch von Ivo Colic sprang der Ball von Pfosten zu Pfosten und fiel Hauser dann förmlich in die Hände. Nachdem er noch einen Elfmeter von Jonas Fritschi parierte und Balingen zweimal übers Tor schoss, stürmten die FCH-Spieler jubelnd auf ihren Schlussmann zu, und dass obwohl sein Gegenüber drei Elfmeter parieren konnte.