Ein finnischer Harvester auf der Schwäbischen Alb. Er erntet durchschnittlich 200 Kubikmeter Holz am Tag. Foto: /Andreas Reiner

Monströse Mähdrescher oder Maishäcksler hat man schon gesehen. Ein anderer Landwirtschafts-Gigant arbeitet im Verborgenen. Ihm nahe zu kommen, ist lebensgefährlich. Im Münsinger Stadtwald mit einem 26-Tonnen-Harvester.

Ein Banner ist über den Waldweg gespannt: „Halt! Baumfällungen! Lebensgefahr!“ Frederic Huber kann sich mit seinem dreckverkrusteten Skoda gerade so drunter durchschlängeln. Revierförster Schemmann ist auch da. Er hat schon die Bäume markiert, die weg sollen. Jetzt verteilt er Helm und Warnweste. Im Wald ist man per Du. Wieso eigentlich scheint einem alles Förmliche hier so unangebracht? Ein Motor brüllt in die leise Natur. Der Lärm kommt unten vom Steilhang, wo sich der Baumfresser durch den Fichtenbestand schnetzelt.

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