Auch in diesem Jahr könnte der Wald dabei helfen, den Haushalt von Bad Rippoldsau-Schapbach mitzufinanzieren. Revierförster Klaus Niehüser hat den Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr vorgestellt, der für das laufende Jahr einen Gewinn prognostiziert.
Der Wald gehört zu den Haupteinnahmequellen der Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach. Auch im laufenden Forstwirtschaftsjahr wird mit einem positiven Ergebnis gerechnet. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Revierförster Klaus Niehüser den Betriebsplan mit einem voraussichtlichen Gewinn in Höhe von 49 000 Euro vor.
Seinen Ausführungen nach ist ein Holzeinschlag von 3600 Festmetern vorgesehen. Den größten Batzen der Erträge stellen kalkulierte 288 000 Euro, die hauptsächlich aus dem Holzverkauf stammen. Den berechneten Einnahmen in Höhe von insgesamt 311 500 Euro stehen Ausgaben in Höhe von 262 500 Euro gegenüber.
In Sachen Gemeinwohlausgleich sei weder für 2024 noch 2025 mit einer Förderung zu rechnen, meinte Niehüser. Die Kosten für die Wegeunterhaltung sind mit 20 000 Euro veranschlagt und eine geplante Waldkalkung im Kesslersgrund ist mit 10 000 Euro angesetzt.
Pro Hektar acht Festmeter
Prognostiziert sind außerdem unter anderem Kosten für Betriebsinventur, die sich auf 5 000 Euro beziffern und 6 000 Euro für die Berufsgenossenschaft. Die Beförsterungskosten an Schwanau sind laut Niehüser abhängig vom Hiebsatz und in der Planung mit 25 200 Euro angesetzt. Pro Hektar ist ein Einschlag von acht Festmetern mit einem Reinerlös in Höhe von 280 Euro vorgesehen, was ein geplantes Ergebnis in Höhe von 109 Euro je Hektar ergibt.
Der Gemeinderat nahm die Vorstellung des Betriebsplans zur Kenntnis, beschlossen wird der Forsthaushalt erst im Rahmen der Beschlussfassung über den Kernhaushalt und die Gemeindewerke. Das Ergebnis aus dem Forstwirtschaftsjahr 2024 steht noch nicht fest.