Das Foto entstand 2018 und zeigt im Vordergrund einen Ausschnitt auf den Bauplatz, der Firma Oerlikon. Das Unternehmen kann sich glücklich schätzen, denn es hat noch einen Bauplatz erhalten – der dazu verhältnismäßig groß ist. Foto: Archiv

Gemeinderat: Unternehmen sollen ihre Vorhaben präsentieren

Bisingen. Die neun Unternehmen mit Firmensitz in Bisingen sollen die Gelegenheit erhalten, sich und das geplante Vorhaben in einer der nächsten Sitzungen dem Gemeinderat und der Bevölkerung vorzustellen: Diesen Beschluss hat Bisingens Gemeinderat in der Sitzung am Dienstagabend getroffen.

Grund dafür ist, dass auf einen Gewerbebauplatz im Industriegebiet Nord 15 Bewerber kommen. Davon entfallen neun Bewerbungen auf Unternehmen mit Firmensitz in Bisingen – die übrigen Bewerbungen wurden von auswärtigen Gewerbetreibenden eingereicht.

Diese Firmen haben sich beworben: A&P Logistik und Transporte GbR, Balingen; Autopflege Wolf, Albstadt; Baggerarbeiten Eisenhardt, Bisingen; Baumaschinen Mietpark Heinz Heyeckhaus, Bisingen; Dreier Recycling GmbH, Rangendingen; Helmut Wirth, Bisingen; Kirsten Immobilien e.K., Balingen; Martin Pflumm Baustoffe und Streusalzlager, Bisingen; Medigroba GmbH, Balingen; Müllers Werkstatt, Bisingen; Neufeld Voyage GbR, Bisingen; Pferdesporthaus Loesdau GmbH Co. KG, Bisingen; Prinz Kälte-Klimatechnik, Bisingen; WS Weinmann Schanz, Balingen. Der Geflügelhof Fecker hat die Bewerbung inzwischen zurückgezogen.

Insgesamt beträgt der Flächenbedarf der 15 Bewerber rund 6 Hektar, allein von Bisinger Unternehmen 3,6 Hektar. Die Nachfrage nach Gewerbebauplätzen in Bisingen, gerade auch von örtlichen Unternehmen, ist sehr hoch.

Die Verwaltung hatte deshalb vorgeschlagen, eine Auswahl zu treffen. In die engere Wahl kommen die Firmen mit Sitz in Bisingen, womit neun Unternehmen übrig bleiben. Diese sollen nun in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen die Gelegenheit bekommen, sich und ihr Vorhaben vorzustellen. Dies geschieht mit einer kurzen Präsentation mit einem Umfang von maximal zehn Minuten.

Danach entscheidet der Gemeinderat, wer die begehrte Fläche erhält. Das Grundstück hat eine Größe von 7030 Quadratmetern und ist voll erschlossen. Der Verkaufspreis beträgt 50 Euro pro Quadratmeter.

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