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Hofstetten Die Gastronomie leidet deutlich

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Beim Gemeindebesuch in Hofstetten informierte sich Landtagsabgeordnete Marion Gentges über die kommunalpolitischen Themen und ließ sich von Reinhard Kaspar (von links), Bernhard Kaspar sowie Bürgermeister Martin Aßmuth informieren. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Die Gastronomie leidet unter dem Teil-Lockdown, die Beschlüsse zur weiteren Kontakt-Einschränkung bereiten zusätzliche Sorgen. Landtagsabgeordnete Marion Gentges (CDU) informierte sich beim Gemeindebesuch in Hofstetten.

Hofstetten. Für die Gastronomen der Region schilderte Hofstettens "Linde"-Wirt Reinhard Kaspar die Situation. Die Gastronomie trage seit der Wiedereröffnung durch strenge Abstands- und Hygienekonzepte ihren Teil zum Umgang mit dem Coronavirus bei.

Nach langem Warten sei die Soforthilfe aus dem Frühjahr irgendwann ausgezahlt worden, jetzt gebe es seitens der Steuerbüros Aufforderungen, das Geld zurückzuzahlen. Denn aufgrund des beständigen Sommers wären Betriebe wieder gut angelaufen. Doch es sei allen klar gewesen, dass der Herbst unter anderem durch die fehlende Außenbewirtung schwierig werde und selbst durch Abholservice ein wirtschaftliches Arbeiten nicht möglich sein wird. Außerdem seien bereits frühzeitig Weihnachtsfeiern abgesagt worden, Hochzeiten und Feste gebe es nicht, Betriebe mit größerer Ausrichtung auf Übernachtungen wären schlimm betroffen.

Bei der Landtagsabgeordneten stieß die Aufforderung zur Rückzahlung der Frühjahrshilfen auf völliges Unverständnis: "Es sollte das ganze Jahr angeschaut werden – aber das Jahr ist ja noch gar nicht vorbei!" Sie werde an entsprechender Stelle nachhaken. Denn es sei absehbar gewesen, dass im November und Dezember nicht die übliche Anzahl Gäste bewirtet werden könnte.

Mit dem Teil-Lockdown müssten weitere finanzielle Hilfen zeitnah ausbezahlt werden. "Es macht keinen Sinn, Gelder aus dem Frühjahr zurückzuzahlen, die jetzt dringend benötigt werden", befand Marion Gentges.

Dass sich die Gastronomie und Hotellerie ungerecht behandelt fühle, verstehe sie, schließlich seien sie nicht als Infektionstreiber bekannt. Trotzdem habe man sich bei der dringend notwendigen Kontaktbeschränkung für die Freizeit-Bereiche entschlossen. Dass diese andererseits aber Arbeitsplätze und Familien-Einkommen bedeuten, schilderte Reinhard Kaspar aus dem eigenen Betrieb. Angestellte, die trotz Kurzarbeitergeld ihren Verpflichtungen nachkommen müssten und Mini-Jobber, die in andere Berufszweige abgewandert sind, würden Sorgen bereiten.

Wenn die Gastronomie die Regierungsbeschlüsse ausbaden müsste, dann sollten wenigstens die Anträge auf November-Hilfen endlich vorliegen. "Es muss besser und schneller gehandelt werden!", forderte Reinhard Kaspar stellvertretend für seine Branche.

Radweg: Martin Aßmuth berichtete über die Radwegbeleuchtung zwischen Haslach und Hofstetten. Mit dieser würden gleichzeitig Leerrohre verlegt. Es gebe Lieferengpässe bei den Lampen, vor Weihnachten an sollte die Beleuchtung aber funktionieren. Kindergarten: Der Kindergarten-Neubau beschäftige die Gemeinde nach wie vor sehr stark, jetzt stehe ein Termin im Regierungspräsidium an. Aus dem Ausgleichsstock sollen Gelder in Höhe von 600 000 Euro beantragt werden. Freibad: Die Sanierung des Schwimmerbeckens steht an. Aus dem neuen Konjunkturprogramm des Bundes können Sanierungsmaßnahmen kommunaler Einrichtungen mit bis zu 90 Prozent gefördert werden – wenn sie ein Auftragsvolumen von 500 000 Euro erreichen. "Die Beckensanierung kostet uns einen sechsstelligen Betrag, wird das geforderte Volumen aber nicht erreichen", erklärte Aßmuth. Eine Änderung des Auftragsvolumens wäre sinnvoll, damit auch kleine Gemeinden teilhaben könnten. Schule: In Sachen Schul-Ausstattung kündigte Marion Gentges ein Budget von 3000 Euro an plus einem Anteil, der sich aus der Schülerzahl errechnet.

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