Debra C. Vassilev liebt das Malen mit Eitempera, die feine Farblavierungen sowie Nuancierungen zulässt.Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Kunst: Debra C. Vassilev stellt Werke zum Thema "Schönheit der Schöpfung" in KiD-Galerie aus

Debra C. Vassilev hat am Wochenende die Vernissage ihrer Ausstellung in der "Kleinen KiD-Galerie NR 7" in der Hofstetter Hauptstraße gefeiert. Ihre Werke zum Thema "Schönheit der Schöpfung" werden bis Ende August in der kleinen Galerie zu sehen sein.

Hofstetten. Seit vielen Jahren beteiligt sich Debra C. Vassilev an den KiD-Veranstaltungen der Gemeinde Hofstetten. Die große Jubiläums-Ausstellung des vergangenen Jahres bereicherte sie neben ihren kunstvollen Werken einmal mehr mit aufwendigem Marionetten-Spiel.

Die aktuelle Ausstellung in der KiD-Galerie "Die Schönheit der Schöpfung" beschreibt eine Thematik, die die Künstlerin seit jeher beschäftigt. Es ist das ungläubige Staunen über die unermessliche Vielfalt, die feinen Strukturen, die Größe im Kleinsten und das Kleinste im Großen.

"Diese Balance im kaum noch Messbaren in uns und um uns herum", beschreibt es Debra C. Vassilev. Die Bilder zeigen auf moderne Weise ihre Verehrung der Renaissance und deren Meistern. Es geht ihr dabei nicht um eine Abbildung der Welt, sondern um eine Geschichte, die sich im Bild verbirgt. In Symbolen, die jeder Betrachter auf seine eigene Weise entschlüsselt, geheimnisvoll und tief, freundlich und mutig, mit offenem Blick und innerer Freiheit. "Schicksalsschläge werden ad absurdum geführt, Fragilität mit feiner Kraft gestärkt, der Destruktion mit der Möglichkeit des Schönen begegnet", erklärt die Künstlerin.

Sie liebt das Malen mit Eitempera, die feine Farblavierungen sowie Nuancierungen zulässt und den Pigmenten eine besondere Strahlkraft ermöglicht. Sorgfältig gesetztes Blattgold spielt mit dem einfallenden Licht, wird sichtbar und verschwindet beim nächsten Schritt wieder. Die Schönheit der Schöpfung ist ein Thema, das aufmerksam machen soll. "Wie wunderbar diese Welt ist, in der wir leben dürfen, die wir erleben dürfen und für die wir uns einsetzen müssen. Mit unserem Respekt, unserer Liebe und unserer Verantwortung", fasst es Debra C. Vassilev zusammen.

Die Künstlerin wurde in New York als Tochter von Nicolas Vassilev aus Sofia, der als Journalist bei Radio Free Europe NY arbeitete, und dessen Ehefrau Signe B. Woerner aus Oslo geboren.

Auch der Weg von Debra C. Vassilev führte zu Presse und Prosa, zu Kunst und Kultur. Neben der scheibenden Tätigkeit widmete sie sich früh dem Marionettentheater, inszenierte Theater- sowie Opernaufführungen und fertigte Figuren sowie Bühnenbilder selbst an. Ihre Figuren waren unter anderem während der 50-Jahr-Feier des SWF-Fernsehens ausgestellt, Auftritte führten sie bis ins Wiener Rathaus und das Haus der Musikfreunde in Wien.

Das KiD-Jubiläum hätte mit verschiedenen Aktionen gefeiert werden sollen. Nach dem Jubiläums-Wochenende im vergangenen Herbst, der Adventskalender-Öffnung und den Adventslesungen mussten alle weiteren Veranstaltungen abgesagt werden. So auch der Abschluss mit "Kunst in der Werkstatt", der eigentlich für dieses Wochenende geplant war. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen, dass mit Debra C. Vassilev jetzt wieder eine Künstlerin in die Kleine Galerie einzieht.

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