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Hofstetten Auch Haustiere brauchen Abkühlung

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Hunde schwitzen nicht so wie Menschen. Daher ist es wichtig, ihnen auch mit Wasser etwas Abkühlung zu verschaffen. Foto: Reinhard

Hofstetten - Die Temperaturen steigen und steigen – am Mittwoch werden bis zu 40 Grad im Schatten erwartet. Die einen finden das ganz wunderbar, für die anderen ist das purer Stress. So geht es auch Haustieren, für die es bei hohen Temperaturen einiges zu beachten gilt.

"Hunde sollte man bei der großen Hitze am besten in der Wohnung lassen", rät Isabelle Obert. Sie ist ausgebildete Tierarzthelferin und führt die private Tierschutz-Initiative "Animal SOS" in Hofstetten.

Die täglichen Spaziergänge mit Hunden sollten nach Möglichkeit in den frühen Morgenstunden oder am Abend eingeplant werden, damit es für die Tiere nicht zu anstrengend wird. Denn: Hunde schwitzen anders! Sie haben lediglich an den Pfoten und an der Zunge Schweißdrüsen, weshalb das eigentliche Abkühlen durch ein kühles Bad über das Fell erfolgen sollte. "Egal, ob das Bad am See, im fließenden Gewässer oder im heimischen Pool erfolgt – die Hunde lieben es auf alle Fälle", weiß Isabelle Obert aus Erfahrung.

"Was absolut gefährlich werden kann, ist schon eine kurze Wartezeit im Auto, beispielsweise während des Einkaufs." In kurzer Zeit würde sich der Innenraum eines Autos auf ungewöhnlich hohe Temperaturen aufheizen und dem Hund drohe der Hitzschlag.

Katzen würden an sich besser mit der Hitze fertig werden, weil sie ursprünglich aus der Wüste kämen. "Eine Katze wird sich im Freien immer ein schattiges Plätzchen suchen", ist sich Isabelle Obert sicher.

Doch auch im Haus wären den Tieren kühle Plätze am liebsten, eine gute Bekannte würde ihren beiden Hauskatzen während der heißen Tage handelsübliche Kühlakkus anbieten. Das kenne Obert so zwar nicht, finde es aber eine pfiffige Idee.

Auf keinen Fall auf dem Balkon aussperren

Auf jeden Fall sollte allen Tieren stets frisches Trinkwasser angeboten werden. "Katzen lieben es, wenn sich das Wasser bewegt. Das animiert sie zum Trinken", erklärt die Tierarzthelferin und verweist auf Trink-Brunnen oder einen Tischtennis-Ball im Wasser.

Was gar nicht zu empfehlen sei, sei das Aussperren der Katzen auf den Balkon und auch bei Stallkaninchen gestalte sich ein Balkon-Standort problematisch. "Selbst wenn der Stall zunächst mit einem Sonnenschirm beschattet wird, wandert die Sonne im Verlauf des Tages", gibt Isabelle Obert zu bedenken.

Leider müssten immer wieder Tiere mit Hitzschlag in der Haslacher Tierklinik behandelt werden, deren Besitzer nicht auf den Lauf der Sonne geachtet hätten. "Kaninchen sind ja eigentlich Höhlenbewohner. Die würden sich in der freien Natur zur Abkühlung in einen Bau zurückziehen, aber das ist im Stall nur sehr bedingt möglich." Alles in allem seien Haustiere bei der Hitze aber sowieso weniger aktiv, womit sich Parallelen zu den meisten Besitzern herstellen ließen.

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