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Hofstetten 2020 wird für Hofstetten "schwierig"

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Anlässlich des Neujahrsempfangs zeichneten Bürgermeister Martin Aßmuth (links) und Vereinssprecher Edgar Mäntele (rechts)verdiente Mitbürger aus. Foto: Kleinberger Foto: Schwarzwälder Bote

Das Jahr 2020 ist in Hofstetten mit einer Premiere gestartet. Beim Neujahrsempfang standen die Bürger im Mittelpunkt (siehe Kinzigtal-Seite). In einer Ansprache blickte Bürgermeister Martin Aßmuth aber auch auf kommende Herausforderungen.

Hofstetten. Eine Vorschau gehe aber nicht ohne einen kurzen Rückblick, verdeutlichte Aßmuth. Als historisch bezeichnete er die Grundsatzentscheidung für den Kindergarten-Neubau. Die EU-weite Ausschreibung der Planungsleistungen laufe, allerdings "brauchen wir Geduld und Ausdauer". Zudem kämpft Hofstetten um Fördergelder: Wie berichtet, werden diese knapp.

Darüber hinaus wurde der Teilabschnitt zwei der Dorfsanierung abgeschlossen, die Schwimmbadbrücke saniert, Leerrohre verlegt und die Breitbandtrasse Ullerst-Berg-Biereck in den Blick genommen, ein neuer Gemeinderat gewählt – kurzum: im Dorf ist 2019 einiges los gewesen. Auch auf die symbolische Entscheidung, Nestlé-Eis aus dem Schwimmbad zu verbannen, ging Aßmuth noch einmal ein: "Erst vor wenigen Tagen hat die Online-Plattform ›Goodnews‹ dies als eine der 130 ›besten‹ Positiv-Nachrichten des Jahres hervorgehoben."

2020 stellt Hofstetten vor große finanzielle Herausforderungen. "Im Haushalt 2020 musste ein sechsstelliger Betrag eingespart werden, vermutlich benötigen wir auch eine Kreditaufnahme", blickte Aßmuth voraus. Die Sanierung der Verbandskanäle und des Regenüberlaufbeckens Steinach (wir berichteten) wird Hofstettens gesamte Rücklage aufzehren. Die Kosten, die auf den Verband zukommen, seien ein "Schlag ins Kontor" gerade der kleinen beteiligten Kommunen.

"Trotzdem wollen und können wir noch alle für uns strategisch wichtigen Projekte und notwendige Vorhaben realisieren. Und wir wollen und werden auch nicht den Kopf in den Sand stecken", machte der Bürgermeister Mut.

Er kündigte weitere Investitionen in den Breitbandausbau, die Fortführung der Dorfsanierung und die Beleuchtung des Radwegs nach Haslach an. Zudem würde er gerne eine kleine Leihbücherei in der Dorfmitte installieren. Dafür soll ein Leader-Antrag gestellt werden. Zudem müssen die Waldbesitzer entscheiden, ob sie eine Wegunterhaltungsgemeinschaft gründen möchten.

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr schloss Aßmuth seine Rede. Er freue sich auf das arbeitsreiche, intensive Jahr und viele Gespräche mit den Mitbürgern.

Den Neujahrsempfang und den Ehrenamtspreis, der in dessen Rahmen verliehen wurde, hat die Gemeinde Hofstetten neu eingeführt. Die Kritik, ob eine solche Veranstaltung überhaupt nötig sei, griff Bürgermeister Martin Aßmuth kurz in seiner Neujahrsansprache auf. Aßmuth verdeutlichte, dass es Ziel sei, "auch diejenigen exemplarisch zu würdigen, die nicht immer ersten Reihe stehen wollen". Das schaffe ein gutes Klima für eine positive Weiterentwicklung der Dorfgemeinschaft. "Es war ausdrücklicher Wunsch des Gemeinderats, der Vereinsgemeinschaft und von vielen Hofstetter Bürgern, diesen Termin in der gewählten Form auszurichten", so Aßmuth.

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