Die Lastwagen waren mit Kleidern, Schuhen, Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern beladen. Foto: Hoffnung und Hilfe

Die christliche Hilfsorganisation „Hoffnung und Hilfe“ aus Loßburg startete wieder einen Transport nach Odessa in der Ukraine.

Sechs Lastwagen wurden beladen mit Kleidern, Schuhe, Lebensmittel, Reha-Hilfsmittel sowie Hygieneartikel und Ausrüstungen für Krankenhäuser und Seniorenzentren. „Der Konvoi kam Gott sei Dank ohne große Probleme am Zielort an“, teilt die Hilfsorganisation mit.

 

Odessa liegt im Süd-Osten der Ukraine und ist durch den Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen. Es herrscht überall Mangel am täglichen Bedarf. Besonders betroffen sind alte und kranke Menschen sowie Waisenkinder.

Der Verein „Hoffnung und Hilfe“ arbeitet mit dem Verein „Neues Leben“ in Odessa zusammen. Durch diese Zusammenarbeit ist gewährleistet, dass die Hilfslieferungen dort ankommen, wo Menschen auf fremde Hilfe angewiesen sind, heißt es weiter.

Bis zu tausend Menschen bei Mittagessen

Ein- bis zweimal in der Woche sind notleidende Menschen zu einem kostenlosen warmen Mittagessen eingeladen. Dies ist eine große Herausforderung für die Mitarbeiter, da bis zu tausend Menschen daran teilnehmen. Trotz all dem Leid, den Entbehrungen, der finanzielle Not und Trauer sind die Menschen sehr dankbar für alle Unterstützung.

„Für die Lastwagenfahrer sind es ganz bewegenden Momente, wenn sie erleben, wie dankbar und wertschätzend sie aufgenommen werden. Da sind die Strapazen schnell vergessen“, berichtet die Hilfsorganisation.

Diese Dankbarkeit kommt auch in den Gottesdiensten zum Ausdruck. Es gibt eine große Offenheit für den christlichen Glauben. Es werden regelmäßig Gottesdienste organisiert, die sehr gut besucht werden. Auch der Bedarf an Bibeln und christlicher Literatur ist groß.

Allein die Treibstoffkosten betragen mehrere Tausend Euro

Für den Verein „Hoffnung und Hilfe“ sind es momentan große Herausforderungen, um all die ganze Arbeit ehrenamtlich zu bewältigen. Ebenso auch die Fahrer, die in ihrem Urlaub oder Freizeit die Fahrten übernehmen. Die Kosten für die Fahrten sind sehr stark gestiegen. Allein die Treibstoffkosten für eine Fahrt mit dem Lastwagen betragen mehrere Tausend Euro. Hinzu kommen noch Kosten für Service und Reparaturen, Hallenmiete und so weiter.

Momentan ist die Lagerhalle in Betzweiler mit Kleidern gut gefüllt. Um die Hilfstransporte weiterhin ausführen zu können, ist der Verein auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Ansprechpartner sind Susanne und Stefan Jeutter. Auch Helfer zum Packen, Laden und Abladen sind willkommen.

Weitere Infos unter www.hoffnung-und-hilfe.de