Die Schenkenzeller Wehr rückt bei Bränden und Unfällen aus. Die Kosten für die Einsätze sind zuletzt gestiegen. Foto: Herzog

Die Gemeinde Schenkenzell erhöhte die Stundensätze für die Einsätze von Feuerwehrangehörigen und Brandsicherheitswachen. Das schlägt sich nun in der Kostenersatz-Satzung nieder. Die Kosten werden etwa von Autoversicherungen beglichen.

Wie Bürgermeister Bernd Heinzelmann in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt gab, richteten sich die Pauschalsätze für den Einsatz von Feuerwehrfahrzeugen nach der Verordnung des Innenministeriums. Diese sei am 19. März geändert worden, weshalb nun die neuen Stundensätze angewendet werden müssten.

 

Nachdem der Gemeinderat in der Ratssitzung am 20. März auch die Entschädigungssätze der Einsatzkräfte angepasst habe, seien die Personalkosten für den Kostenersatz neu kalkuliert worden. Hierfür seien die tatsächlichen Kosten für Aus- und Fortbildung, Dienst- und Schutzkleidung, Unfallkasse und Aufwandsentschädigung für Kommandanten im Zeitraum von 2019 bis 2023 berücksichtigt worden.

Überlandhilfe bleibt weiter wie gehabt geregelt

Daraus ergebe sich nun ein Stundensatz von 17,58 Euro (bisher 16,74) für den Einsatz und 15,58 Euro (bisher 14,74 Euro) für die Brandsicherheitswache.

Für Einsätze der Überlandhilfe seien die in den Verträgen mit den Landkreisen Freudenstadt und Rottweil vereinbarten Beträge weiterhin gültig, schilderte der Bürgermeister.

Den Vorschlag der Verwaltung, die neuen Stundensätze bei den Personalkosten in die Feuerwehr-Kostenersatz-Satzung aufzunehmen, billigte der Gemeinderat einstimmig.

Die zum 11. März geänderten Pauschalsätze für Feuerwehrfahrzeuge bleiben bestehen. Die geänderte Satzung tritt laut Heinzelmann bereits am Tag nach der Bekanntmachung der Gemeinde Schenkenzell in Kraft.